ÖAR: Brennendes Thema „Persönliche Assistenz“

Nationaler Info-Tag offenbart dringenden Handlungsbedarf von Bund und Ländern

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Am 9. September 2015 ging der Nationale Informationstag der ÖAR im Catamaran des ÖGB über die Bühne. Unter dem Titel „Lasst mich tun! -Leben im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention“ wurde über die Themen „Persönliches Budget“ und „Persönliche Assistenz“ referiert und diskutiert. (Siehe Fotos)

Dabei zeigte sich deutlich, dass insbesondere beim Thema Assistenz großer Handlungsbedarf besteht. Denn nicht nur, dass Assistenz ausschließlich am Arbeitsplatz österreichweit einheitlich gewährt wird, sind viele Behinderungsformen, etwa blinde Menschen oder Menschen mit Lernschwierigkeiten, vom Zugang zur Persönlichen Assistenz ausgeschlossen.

Die Referentinnen und Referenten aus der Community zeigten sich vor allem empört, dass seit den letzten Gesprächen mit dem Sozialministerium vor drei Jahren kein Bisschen weitergegangen sei. ÖAR-Präsident Klaus Voget meinte etwa, dass „er manchmal das Gefühl habe, dass die Bundesländer von einem anderen Stern seien, weil jede Initiative reflexartig abgelehnt werde. So könne in Österreich nichts weitergehen.“

Sozialminister Hundstorfer verwies auf die Schwierigkeiten zu einer Einigung zwischen Bund und Ländern zu kommen sowie auf die beginnenden Finanzausgleichsverhandlungen, in denen auch die Persönlich Assistenz geklärt werden soll. Nächstes Jahr, so Hundstorfer, soll eine Lösung am Tisch liegen.

Die ÖAR wird jedenfalls in weiteren Gesprächen darauf drängen, dass alle Menschen mit Behinderungen, die Assistenz benötigen, diese auch bekommen – egal welche Behinderungsform und egal ob für Freizeit oder Beruf.

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0 Kommentare

  • @anonym: Nothing is perfect; verständlich ist der Text dennoch, oder?

  • sagt mal – liest das eigentlich niemand Korrektur bevor das veröffentlicht wird?!