ÖAR-Tagung: Inklusion von Anfang an

Die UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist seit 2008 von Österreich umzusetzen und schreibt unter anderem auch bewußtseinsbildende Maßnahmen eines Staates für die Umsetzung inklusiver Maßnahmen vor.

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Zudem ist offensichtlich, dass Bildung der zentrale Ansatzpunkt für eine inklusive Gesellschaft ist, denn erst wenn behinderte und nichtbehinderte Kinder wirklich von Beginn an selbstverständlich miteinander aufwachsen und lernen, welche Bereicherung das Anderssein und damit die Vielfalt menschlichen Lebens darstellt, dann kann Inklusion gelingen.

Die ÖAR trägt diesem Umstand mit ihrem diesjährigen Informationstag „Inklusion: Bewusstsein verändern und Ausbilden“ Rechnung. Der Vormittag beleuchtet die Kampagnenarbeit der letzten Jahre seitens der Regierung, aber auch von einigen Organisationen von Menschen mit Behinderungen. Der Nachmittag widmet sich zur Gänze dem Bildungsbereich und legt dabei den Focus auf die Schule.

„Inklusion ist DAS Stichwort, wenn es um eine diskriminierungsfreie Gesellschaft geht,“ erläutert Eduard Riha, Generalsekretär der ÖAR.

Mit Spannung werden die ersten Entwürfe für den Nationalen Aktionsplan (NAP) erwartet, den die Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention vorzulegen hat. Dem Vernehmen nach sollen erste Entwürfe mit den Interessenvertretungen behinderter Menschen noch vor Weihnachten diskutiert werden.

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0 Kommentare

  • Ich kann dazu nur eines sagen, ich bin mir nicht sicher ob die heurigen Weihnachten oder die nächsten (2012) gemeint sind. Im allgemeinen, ist die Einhaltung der Termine ja leider etwas sehr flexibles. Ich glaube erst daran, wenn ich es schwarz auf weiß bestätigt sehe und somit in Kraft getreten ist.

  • Die bereits in den Allgemeinen Menschenrechten (seit Jahrzehnten im Verfassungsrang) verbürgten und die laut UN-Behindertenrechtskonvention für die Lebensrealitäten behinderter Menschen interpretierten RECHTE hatte die Republik Österreich bereits seit drei Jahren unverzüglich umzusetzen und zu garantieren! Die nötige Bewußtseinsbildung auf gesamtgesellschaftlicher Ebene darf nicht zum Vorwand für die Verschlepperbande auf gesetzgeberischer Ebene verkommen. Die persistente Menschenrechtsdelinquenz der öffentlichen DiskriminierungsGewalt darf nicht sakrosankt hingenommen werden.

  • Was ich gehört habe, ist das „Augenauswischerei“ hoffe dass dies mehr als eine „Beschäftigungstherapie“ von einigen engagierten Menschen im Behindertenbereich ist! „Bewußtseinsbilden“ – wie lange noch?