ÖBB schaffen Barrieren statt sie zu beseitigen

Der Rollstuhlfahrer Christian Krendl pendelt mit dem Zug wochentags von Montag bis Freitag von St. Peter (NÖ) nach Linz zur Arbeit.

ÖBB Bahnhof
BIZEPS

Doch nun ist ein Umbau des Bahnhofs St.Peter/Seitenstetten geplant, der keinen barrierenfreien Zugang zu den Bahnsteigen vorsieht. Die Bahnsteige werden dann nur über Stufen erreichbar sein.

In einem Brief der ÖBB an Herrn Krendl wird erklärt, dass ein Nachrüsten des Bahnhofs frühestens nach dem Jahr 2015 vorgesehen sei, bis dahin könne er nur beim Bahnhof in St. Valentin zusteigen.

Die Bürgermeister von St. Peter, Ertl, Seitenstetten, Weistrach und Wolfsbach haben nun am 17. November 2011 diesbezüglich ein Gespräch mit den ÖBB anberaumt.

„Falls dieses Gespräch zu keiner Lösung führen wird, werde ich einen Antrag zur Einleitung eines Schlichtungsverfahren gem. § 14 BGStG beim Bundessozialamt stellen“, erklärt Herr Krendl. Ein Artikel darüber ist bereits in den NÖN erschienen.

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0 Kommentare

  • Na bitte, was soll den DAS? Sind es nun öffentliche VM oder nicht? Darf ein Umbau zu so massiven Diskriminierungen führen? Soweit ich verstehe, konnte Herr Kreindl bis jetzt das Gleis, das nach Linz zu seinem Arbeitsort führt, barrierefrei erreichen. Nach dem Umbau nicht mehr? Schlichtung – mit allen Beteiligten! Alles Gute!

  • Dem Herrn K. mitzuteilen, er soll halt in St. Valentin in den Zug einsteigen, ist eine für die ÖBB typisch zynische Aussage, die sich gewaschen hat. Die Bahnhöfe St. Peter in der Au und St. Valentin sind liegen 25 km auseinander, die Herr K. dann mit dem Auto „absolvieren“ müsste. von St. Valentin bis Linz sind es dann nur mehr 21 km, die Herr K. mit den ÖBB fahren könnte, also wäre es in diesem „Fall“ gleich besser, im Auto zu bleiben, das meinen offensichtlich die ÖBB. Damit könnten sie ihre Kundenverteibung wieder excelent fortführen.

  • In Zukunft nur noch Schwarz fahren. Ich mache das schon länger so. Schliesslich müssen wir Rollifahrer ja auch mit dem Gang zufrieden sein, sofern er frei ist!

  • Unglaublich – eine Frechheit!