Wiener Linien

„Öffentlicher Verkehr öffnet seine Pforten für RollstuhlfahrerInnen“

Aktionstage für RollstuhlfahrerInnen und Wiener-Linien-MitarbeiterInnen: Ganz im Zeichen "TOGETHER MOBILE" steht das Projekt, das die WAG gemeinsam mit den Wiener Linien durchführt.

Barrierefreier Zugang der öffentlichen Verkehrmittel – ein Thema, das alle angeht! Die Wiener Assistenzgenossenschaft (WAG) führt in Kooperation mit den Wiener Linien neuerlich Schulungen für RollstuhlfahrerInnen und MitarbeiterInnen durch. Die Workshops stehen unter der Leitung von Frau Mag. Dorothea Brozek und Frau Mag. Evelyn Schmid.

Frei nach dem Motto DISKUTIEREN – PRÜFEN – VERBESSERN werden Einführungsworkshops und Aktionstage für sowohl RollstuhlfahrerInnen als auch MitarbeiterInnen der Wiener Linien veranstaltet. Die Veranstaltungsblöcke finden jeweils einmal im Juni und September statt und sind voneinander unabhängig zu besuchen.

Wer kennt sie nicht, die Frage aller Fragen zum Thema Verkehr: Wie komme ich am Besten von einem Ort zu meiner gewünschten Destination und welche Verkehrsmittel stehen mir dabei als RollstuhlfahrerIn zur Verfügung?

Zeiteffizienz, Barrierefreiheit und freundliches Service sind nur einige von vielen Eigenschaften, die man sich als TeilnehmerIn des öffentlichen Verkehrs wünscht. Eine Anforderung, die im wahrsten Sinne des Wortes sehr herausfordernd erscheint. Das soll sich jetzt ändern!

Ein wichtiger Impuls in Zeiten der viel debattierten Gleichstellung – GLEICHES RECHT für ALLE lautet: „TOGETHER MOBILE„- fit und mobil mit dem Rollstuhl durch ganz Wien. Dieser Thematik widmen sich auch mehrere Veranstaltungsblöcke, die von der WAG gemeinsam mit den „Wiener Linien“ veranstaltet werden. Die Kurse basieren auf einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, die das Mobilitätsverhalten der RollstuhlfahrerInnen im Raum Wien untersucht hat.

Im Zuge einer Situationsanalyse, die im Jahr 2003 durchgeführt wurde, ergab sich ein signifikanter Aufklärungsbedarf auf beiden Seiten, nämlich für sowohl RollstuhlfahrerInnen als auch MitarbeiterInnen der Wiener Linien. Hier nur einige wenige Ergebnisse, die aus der Umfrage resultierten:

  • Den Arbeitsweg meistern 54% aller Befragten mit dem PKW.
  • Etwas mehr als ein Drittel der Interviewten gab zur Angabe mit der Überwindung des Spaltes zwischen U-Bahn und Bahnsteig überhaupt nicht zufrieden zu sein.
  • Der Großteil (82%) hatte noch niemals von einer Infohotline der Wiener Linien Gebrauch gemacht.

Die Ziele dieser Kurse bestehen einerseits darin, Informationsasymmetrien abzubauen – und anderseits sollen sie eine Weichenstellung in der Bewusstseinsbildung „Rechte der RollstuhlfahrerInnen als VerkehrsteilnehmerIn“ setzen. Die Veranstalter laden zu spannenden, produktiven Diskussionsrunden ein: Diese sollen nicht nur neue Gelegenheiten schaffen, Vorurteile zu eliminieren, sondern sie wollen auch den einen oder die andere ermutigen, am öffentlichen Verkehr teilzunehmen. In diesem Sinne: „Neue Gelegenheiten machen den Unterschied!“

KONTAKT UND ANMELDUNG:

Regina Rücklinger
Mobiltelefon: 0676 / 95 44 243
regina.ruecklinger@gmx.at

1. VERANSTALTUNGSBLOCK:

Einführungskurs

Datum: Mi. 15. Juni 2005

Zeit: 16:00 – 19:00

Aktionstag mit Erfahrungsaustausch

Datum: Mo. 20. Juni 2005

Zeit: 14:30 – 17:30

2. VERANSTALTUNGSBLOCK:

Einführungskurs

Datum: Mi. 21. September 2005

Zeit: 16:00 – 19:00

Aktionstag mit Erfahrungsaustausch

Datum: Mo. 26. September 2005

Zeit: 14:30 – 17:30

ORT:

Erdbergstraße 202

Konferenzsaal 1301

1030 Wien

Teilnehmergrenze je 15

ANMELDESCHLUSS: 6. JUNI 2005 BZW. 12. SEPTEMBER 2005

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Kurzer Kommentar zum Beitrag von Nikolay Peltekov. Ueber den Button „erweiterte Auskunft“ kann man unter anderem Optionen wie „nur Niederflurfahrzeuge, keine festen Treppen“ etc. auswählen. Hierbei sollten bei richtiger Datenpflege seitens der Verkehrsbetriebe entsprechende Verbindungen beauskunftet werden.

  • Dadurch werden bestimmt viele Ängste beseigtigt, und das auf beiden Seiten. Ein Projekt das endlich etwas bringen kann. Ja und wenn die Wiener Linien sich für solche Sachen einsetzen, dann sollte z. B. bei der Fahrplanauskunft unter http://efawww.wiennet.at/wien/index_de.htm auch eine Option für Rollsuhlfahrer geben!