ÖGB zum Welttag der Menschen mit Behinderung: Inklusion ist Menschenrecht und Mehrwert für alle

ÖGB-Lackner: “Inklusion braucht politische Verantwortung, bedarfsgerechte Assistenzangebote und konsequenten Abbau von Barrieren.”

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„Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein Menschenrecht – und sie darf kein Lippenbekenntnis bleiben“, sagt ÖGB-Expertin Martina Lackner zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Österreich, allen Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und volle gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. „Die Realität ist oft anders: Barrieren, fehlende Assistenz, mangelnde barrierefreie Informationen und Vorurteile verhindern nach wie vor gleiche Chancen“, so Lackner.

„Menschen mit Behinderungen haben am Arbeitsmarkt weiterhin große Hürden. Barrierefreiheit ist oft die Voraussetzung, um sich in der Arbeitswelt zu engagieren. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel dürfen Unternehmen dieses Potenzial nicht ignorieren“, erklärt Lackner.

Damit Teilhabe wirklich verwirklicht wird, braucht es klare politische Verantwortung, bedarfsgerechte Assistenzangebote und konsequenten Abbau von Barrieren.

„Eine Gesellschaft, die Teilhabe konsequent umsetzt, ist eine Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird und in der Vielfalt als Stärke anerkannt wird“, so Lackner abschließend.

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