ÖNORM B 1600

Der Entwurf der neuen ÖNORM B 1600 "Barrierefreies Bauen-Planungsgrundlagen" liegt nun zur Begutachtung vor.

Bauplan mit Zirkel
BilderBox.com

Obwohl schon 3 Jahre daran gefeilt wird, ist diese Norm eher eine Sammlung von Diskriminierungen statt einer behindertengerechten ÖNORM.

Wieder eine Chance auf behindertengerechtes Bauen vergeben? Antidiskrimineriung beginnt u. a. beim Bauen. Beim Entwurf zur ÖNORM B 1600 fehlen uns u. a. folgende Richtlinien:

  • Absenkungen (z. B. Fußgängerübergänge) müssen stufenlos, aber für blinde Menschen erkennbar sein. Absenkungen müssen haptisch avisiert werden. (z. B. Plaster, Noppen, Riffelung)
  • Bedienungselemente müssen auf 85 cm angeordnet werden und einen seitlichen Abstand von 50 cm zu einer angrenzenden Wand haben.
  • Es dürfen nur mehr behindertengerechte Telefonanlagen errichtet werden (inkl. Schreibtelefon).
  • Stufen bei Treppen dürfen höchstens 16 cm hoch sein.

Neben diesen Punkten haben wir noch eine Reihe von Änderungen vorgeschlagen. Wir schicken Ihnen gerne unsere Stellungnahme zu.

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