Österreich auf dem Prüfstand: Universelle Menschenrechtsprüfung der Republik

Licht für die Welt: Menschen mit Behinderungen in der internationalen Kooperation aktiv einbeziehen

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Licht für die Welt

Anlässlich der Universellen Menschenrechtsprüfung Österreichs vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen fordert Licht für die Welt, Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) aktiv einzubeziehen.

80% aller Menschen mit Behinderungen leben im Globalen Süden und leben besonders oft in Armut. Denn Armut ist sowohl Ursache als auch Folge von Behinderung. Ihre Rechte auf Bildung, Gesundheit oder Arbeit werden besonders oft verletzt.

„Daher ist es besonders wichtig, sie in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe aktiv einzubeziehen“, fordert Alex Buchinger, Geschäftsführer von Licht für die Welt Österreich, am Tag vor der Prüfung.

Bei der letzten Prüfung vor fünf Jahren erhielt Österreich die Empfehlung, einen zweigleisigen Ansatz (Twin-track Approach) für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der EZA anzuwenden, also deren Inklusion in allen Projekten mitzudenken und in spezifischen Projekten zu fördern.

„Das aktuelle Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2025 bis 2027 bekennt sich zu diesem Ansatz. Jetzt geht es um die Umsetzung und das penible Messen, ob Menschen mit Behinderungen tatsächlich erreicht werden“, betont Buchinger.

Gleichzeit kritisiert Licht für die Welt die seit 20 Jahren größten Kürzungen der aktuellen Bundesregierung in der EZA und humanitären Hilfe. Sie werden Menschen mit Behinderungen und andere vulnerable Gruppen treffen.

Weitere Informationen: Stellungnahme der AG Globale Verantwortung, DKA und Licht für die Welt

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