ÖVP-Karl: Behindertes Leben geht uns alle an!

Bioethik darf kein Minderheiten-Thema bleiben

Franz Karl
ÖVP

Zur heutigen Pressekonferenz der „Bioethikkommission FÜR die Bundesregierung“, der er ad personam auch als Mitglied angehört, stellte der Behindertensprecher der ÖVP Wien, LAbg.a.D. Franz Karl unterstützend fest, dass Bioethikthemen verstärkt in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollten. Der Wissensstand der Bevölkerung ist nach einer Meinungsbefragung des Institutes Fessel-GfK sehr gering.

Diese Frage sollte auch verstärkt in den Schulunterricht einfließen, es gebe z.B eine ausgezeichnete Bioethik-Broschüre der „Aktion Leben“, die seitens des Bildungsministeriums an alle Biologielehrer weitergegeben werden sollte.

In Zusammenhang mit der Diskussion um die Präimplantationsdiagnostik (PID) wies Karl erneut darauf hin, dass die Präimplantationsdiagnostik, also die Möglichkeit ein behindertes Kind bis eine Sekunde vor der Geburt abzutreiben, für ihn als Behindertensprecher nichts anderes als „eugenische Indikation“ bedeutet.

Kritisch merkte Karl in diesem Zusammenhang an, dass es bis heute nicht gelungen sei, einen Behindertenvertreter in diese offizielle Kommission der Bundesregierung zu entsenden.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Es ist sicher nicht so das die Vertreter von Menschen mit Behinderungen an dieser Kommisson nicht teilnehmen wollen, es ist eher so das die Kommission diese nicht haben will. Auf jeden Fall steht die ISI-Graz, Initiative Soziale Integration, Idelhofgasse 20, 8020 Graz und ich in diesem Zusammenhang als Obmannstellvertreter dem offen gegenüber. Falls die Kommisson wirklich an der Meinung von Eltern von Menschen mit Behinderungen interessiert ist.