Ingrid Korosec

ÖVP-Korosec: Das Wunder von Liesing findet doch nicht statt

Brauners Aussagen zum neuen Geriatriezentrum beschränken sich auf Allgemeines

„Noch immer ist nix fix“, bedauert die ÖVP Wien Sozialsprecherin LAbg. Ingrid Korosec die Aussagen der Gesundheitsstadträtin Brauner zu den Plänen im Zusammenhang mit dem Geriatriezentrum Liesing. Die Stadträtin beschränkte sich auf sehr allgemeine Aussagen bezüglich Zahl der Bewohner, Zimmergröße und Ausstattung des geplanten Neubaues, die zum Großteil durch das Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetz geregelt sind. Konkrete Pläne legte sie nicht vor.

Die ÖVP-Sozialsprecherin fragt sich daher, warum – bei derart trivialen Ergebnissen – zu Liesing eine umfassende Studie nötig war.

Korosec kritisiert auch die Erhöhung der Bettenzahl von derzeit 240 auf 340. Sie verweist auf Studien, die eindeutig belegen, dass der Stressfaktor für Bewohner mit der Größe des Heims signifikant ansteigt. Die Folge ist ein überproportionaler Anstieg des Einsatzes von Psychopharmaka. Außerdem hofft Korosec, dass es für die angekündigte Vielfalt von Therapiemöglichkeiten auch das dafür notwendige Personal geben wird. Denn schon heute besteht in den städtischen Pflegeeinrichtungen ein eklatanter Mangel an Therapiepersonal.

„Besonders beschämend finde ich eigentlich den Hinweis der Stadträtin, dass der Neubau barrierefrei und behindertengerecht geplant wird. Das ist doch wohl ein Minimalanspruch bei einem Pflegeheim“, ärgert sich Korosec. Freude zeigt sie jedoch darüber, dass der Vorschlag der ÖVP Wien, das alte Schloss für „betreutes Wohnen“ zu nutzen und dem Geriatriezentrum ein Tageszentrum anzuschließen von Brauner aufgegriffen wurde.

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0 Kommentare

  • Warum wird jede Änderung kritisiert? Wien hat viele alte Menschen zu versorgen. Da ist es doch sinnvoll 300 Menschen ein schönes Zuhause zu geben.