ÖVP-Praniess-Kastner: Pflegegeld rasch anheben

Geldleistung garantiert den Menschen Wahlfreiheit

Karin Praniess-Kastner
BIZEPS

Eine rasche Valorisierung des Pflegegeldes fordert ÖVP Wien LAbg. Karin Praniess-Kastner und verweist in diesem Zusammenhang auf einen aktuellen Bericht des Instituts für Höhere Studien zur Langzeitpflege in Österreich. Um zu gewährleisten, dass pflegebedürftige Menschen zu Hause adäquat betreut werden können, sei es notwendig, die finanzielle Grundlage dafür abzusichern.

Das Pflegegeld müsse eine Geldleistung bleiben, damit pflegebedürftige Menschen weiterhin die Wahlfreiheit über die von ihnen gewünschte Betreuungsform behalten.

„Wir brauchen ein zuverlässiges und nachhaltig abgesichertes Netzwerk an unterschiedlichen Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten, das den Menschen klar in den Mittelpunkt stellt“, so Praniess-Kastner abschließend.

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0 Kommentare

  • Begrüßenswerte Aussage. Ergänzen müßte man aber unsererseits noch, dass es zur Erhaltung der Wahlfreiheit auch unbedingt notwendig ist, dass es keine schwachsinnigen „Qualifikations“-Hürden gibt, die das IHS leider schon gefordert hat. Wir müssen uns unsere Assistenten nach unseren eigenen, individuellen Kriterien aussuchen können.

  • Praniess ist schwer OK, ihre Partei, die Bauern- und Beamtenpartei nicht. Ihr Chef, der Pröll-Neffe wird sicher alles sinnvolle (wie auch Pflegegelderhöhung) blockieren. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, eine Pranieß macht die VP nicht christlich …

  • Dass das Bundes-Pflegegeld jährlich wert-angepasst werden sollte – müsste man in der Verfassung verankert werden. Dass Karin Pranies-Kastener Wiener ÖVP-Behindertensprecherin und Präsidentin vom „schwarzen“ Wiener Hilfswerk das Pflegegeld valorisiert haben möchte, ist klar. Die Forderung müsste von Bundesbehindertensprecher Dr. F.J. Huainigg kommen, der den ÖVP-Finanzminister und Vizekanzler Josef Pröll „überzeugen“ müsste. Denn es liegt sicherlich nicht an der SPÖ, dass das Pflegegeld valorisiert wird. Oder doch, da ja die SPÖ mit Bundeskanzler Werner Faymann den Bundeskanzler stellt, der ja der Chef der Bundesregierung ist und nicht der ÖVP Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll.

  • Können WIFO, IHS und wie die ThinkTanks sonst noch heißen, nicht mal den Politikern Nachhilfeunterricht in volkswirtschaftlichen Effekten geben? Ohne Grundverständnis von Kaufkraftstärkung, Beschäftigungseffekten und Umwegrentabilität wird der Output nicht über den Rand des „Töpfchens“ riechen – pardon reichen.

  • … mmer diese „Forderungen“ von diversen Politikern und -innen!! Wofür soll das gut sein? Scheinbar nur für sie selber, ein Versuch, damit Sympathie zu gewinnen. Warum nicht mal zur Abwechslung eine Meldung, dass tatsächlich was gemacht wurde für das blöde Fussvolk da unten?

  • Zurzeit steht leider das liebe Geld im Mittelpunkt, und daher wird sich jeder die für sich leistbare Variante suchen müssen, der einen Pflegefall zuhause hat. Da aber die Stunden wenige sind, die man sich ums Pflegegeld Hilfe holen kann, werden weiterhin pflegende Angehörige die Hauptpflege zu übernehmen haben.
    Wer hilft einem denn schon für einen Stundenlohn von 2 Euro? Richtig- Niemand. Das wird sich auch nicht ändern, wenn nicht beim Pflegegeld eine drastische Erhöhung stattfindet!
    Und wielange ausländische Pflegerinnen sich noch ausnützen lassen, ist mir auch ein Rätsel, weil viele erfahren auch schon nach und nach, dass sich österreichische Pfleger/innen nicht um so einen lächerlichen Stundenlohn entschließen angegackte Hintern zu putzen