ÖVP-Praniess-Kastner: Situation chronisch kranker Kinder in Wien muss verbessert werden

Gemeinderat beschließt einstimmig Schaffung einer Informationsplattform für betroffene Eltern

Karin Praniess-Kastner
BIZEPS

Erfreut zeigt sich die Behindertensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, über die einstimmige Zuweisung eines ÖVP-Antrages im Wiener Gemeinderat zur Schaffung einer fixen Informationsplattform für die Eltern chronisch kranker und behinderter Kinder.

Es sei wichtig, die Eltern nicht nur bei der Suche nach einem integrativen Schul-, Hort- oder Kindergartenplatz zu unterstützen, sondern auch gleichzeitig sicherzustellen, dass dadurch die Gleichstellung behinderter und nicht behinderter Kinder garantiert werde.

Jahrelange Wartezeiten schmälern Chancen auf Gleichstellung

Als Beispiel für die gebotene Dringlichkeit zur Schaffung dieser Informationsplattform führt Praniess-Kastner den Fall einer jungen Mutter an, deren Kind mittlerweile knapp zwei Jahre auf der Warteliste für einen integrativen Kindergartenplatz stehe. Die zuständige MA 10 habe die Mutter einfach aufgefordert, sich um eine ständige Begleitperson für ihr Kind zu kümmern und diese auch selbst zur Gänze zu finanzieren.

„Man kann die Eltern, die aufgrund der chronischen Erkrankung ihrer Kinder einer enormen Mehrfachbelastung ausgesetzt sind, nicht einfach im Regen stehen lassen“, betont die ÖVP-Abgeordnete.
Auch die zuständigen Magistratsdienststellen hätten nun offensichtlich erkannt, dass es noch erheblichen Verbesserungsbedarf gibt, um sicherzustellen, dass Eltern behinderter oder chronisch kranker Kinder bei der Platzvergabe nicht benachteiligt werden.

„Ich werte die einstimmige Zuweisung unseres Antrages an den Bildungsausschuss grundsätzlich als positives Signal und hoffe, dass wir die Informationsplattform rasch installieren können“, so Praniess-Kastner abschließend.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich