ÖVP-Praniess-Kastner: Situation chronisch kranker Kinder in Wien muss verbessert werden

Gemeinderat beschließt einstimmig Schaffung einer Informationsplattform für betroffene Eltern

Karin Praniess-Kastner
BIZEPS

Erfreut zeigt sich die Behindertensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, über die einstimmige Zuweisung eines ÖVP-Antrages im Wiener Gemeinderat zur Schaffung einer fixen Informationsplattform für die Eltern chronisch kranker und behinderter Kinder.

Es sei wichtig, die Eltern nicht nur bei der Suche nach einem integrativen Schul-, Hort- oder Kindergartenplatz zu unterstützen, sondern auch gleichzeitig sicherzustellen, dass dadurch die Gleichstellung behinderter und nicht behinderter Kinder garantiert werde.

Jahrelange Wartezeiten schmälern Chancen auf Gleichstellung

Als Beispiel für die gebotene Dringlichkeit zur Schaffung dieser Informationsplattform führt Praniess-Kastner den Fall einer jungen Mutter an, deren Kind mittlerweile knapp zwei Jahre auf der Warteliste für einen integrativen Kindergartenplatz stehe. Die zuständige MA 10 habe die Mutter einfach aufgefordert, sich um eine ständige Begleitperson für ihr Kind zu kümmern und diese auch selbst zur Gänze zu finanzieren.

„Man kann die Eltern, die aufgrund der chronischen Erkrankung ihrer Kinder einer enormen Mehrfachbelastung ausgesetzt sind, nicht einfach im Regen stehen lassen“, betont die ÖVP-Abgeordnete.
Auch die zuständigen Magistratsdienststellen hätten nun offensichtlich erkannt, dass es noch erheblichen Verbesserungsbedarf gibt, um sicherzustellen, dass Eltern behinderter oder chronisch kranker Kinder bei der Platzvergabe nicht benachteiligt werden.

„Ich werte die einstimmige Zuweisung unseres Antrages an den Bildungsausschuss grundsätzlich als positives Signal und hoffe, dass wir die Informationsplattform rasch installieren können“, so Praniess-Kastner abschließend.

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0 Kommentare

  • @Unser Kaiser Robert Heinrich selig, würde jetzt vielleicht fragen: Wir haben gehört, dass er gar eine Kürzung seines Solds hinnehmen muss. Da fragen wir uns natürlich, kann man von einigen tausend Euro am Tag überhaupt leben? Sollen wir unseren Untertanen befehlen, ihm doch wohl was zu spenden?

    Die Liste der Geldversickerungsquellen ist wohl lange: Hypo, ÖBB, Skylink, Asfinag, Aua, Buwog, (schlechter Verkaufspreis&Korruption, daher Nachteil für die Staatsbürger) Bawag,… Überall ist viel Geld verschwunden durch Spekulation, Misswirtschaft und Freunderlwirtschaft. Konsequenzen, bis dato null!!! (Elsner sitzt als Bauernopfer, aber wo das Geld geblieben ist, dem ist man im Prozess leider nicht so sehr nachgegangen). Da wird dann klar, dass man andernorts sparen muss: Vom Pflegegeld bis zu Hilfsmitteln ist das Bekommen derselben oftmals mit Hindernissen gepflastert.

    Da entsteht der Eindruck, dass durch Behördenwillkür möglichst viele Leute nichts oder wenig bekommen sollen. Wobei diese absichtliche Verknappung bei behinderten Kindern natürlich besonders perfide ist. Integration kostet, und daran hackt es! Noch dazu ist klar, dass Mütter von Kindern mit Behinderungen kaum Zeit und Energie haben werden, dass sie sich großartig beschweren können. Die brauchen ihre Kraft ohnehin für die Betreuung des Kindes!

    Koordinierte Information wäre ein Schritt, zu dem man gratulieren muss. Dem Willen zur Verbesserung muss aber auch das Geld folgen. Sonst wär`s ein Pflanz für die betroffenen Familien!

    Ein Sprücherl für die ÖVP/SPÖ Parteilinge in diesem Land:

    „Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: „Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“ (Brecht)

  • Tja – immer wieder.. das „liebe“ Geld.. Noch nie wurde so viel Geld „vernichtet“ wie in der „Jetztzeit“. Johannes Diez, ehemaliger Finanzstaatssekretär der ÖVP, seit Jänner 2010 ist Ditz auch Aufsichtsratvorsitzender der notverstaatlichtenden Hypo Group Alpe Adria. Gestern war im ORF von ihm zu hören und zu sehen, dass die Gehälter des neuen Vorstandes durchaus akzeptabel wären.. Die Abfertigung des alten Vorstandsvorsitzenden sind inklusive Gage für 10 Monate Euro 8000 pro Tag (nachzulesen in der Gratiszeitung Heute)! Die Gagen des neuen Vorstandes sind an die 600.000,.- Euro pro Jahr.. Da muß der Staat dann allerdings sparen! Wo? Natürlich bei betroffenen AlleinerziehrInnen wie Frau Sandra Leitner – oder auch bei den „Krüppeln“ und PfegegeldbezieherInnen die erst kürzlich von ÖVP-Staatsekretär Fritz Kaltenegger in eine Reihe mit Betrügern gestellt wurden. Und „rührige“ Sozialpolitiker von der ÖVP wie Frau Pranies-Kastner oder Herr Dr F.J. Huainig freuen sich über jeden „Krümel“ der da im Behindertenbereich abfällt und schweigen zu den Vorgängen innerhalb der Österreichischen Volkspartei!

  • Auch ich habe, als ich meine Tochter im Kindergarten integrieren wollte und mich aufregte, warum sie als Behinderte nur 11 Stunden die Woche im Kindergarten anwesend sein darf (die gesunden Kinder 33 Stunden!) gesagt bekommen: Da ihr Kind die volle Aufmerksamkeit einer Betreuungsperson braucht, die so viel Geld kostet, und aber nur ihrem Kind etwas bringt, Mir wurde auch erklärt, froh sein zu müssen, überhaupt in dieser Zeit zu leben, und, dass sich die anderen gesunden Kinder ja schließlich die ganze Gruppe 2 Kindergärtnerinnen „teilen“ müssen und daher „benachteiligt“ wären im Gegensatz zu meiner geistig schwerstbehinderten Tochter, die ja eine Person für sich ALLEINE hat.