ÖZIV: Endlich weg mit dem Pflegegeld

Behinderte Menschen nehmen Abstand von der anstrengenden Selbstbestimmung und überantworten sich der öffentlichen Fürsorge!

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Angesichts der derzeitigen Entwicklung werden alle Pflegegeldbezieher aufgefordert, ihr Pflegegeld zurückzuschicken und sich in die Obhut des Staates bzw. dessen Einrichtungen zu begeben.

Damit können

  • endlich die von allen Arbeitssuchenden begehrten Arbeitsplätze im Pflegebereich geschaffen werden,
  • die pflegenden Angehörigen entlastet werden und
  • sich pflegende Frauen endlich vernünftigen Tätigkeiten widmen bzw. ihre fürstliche Entlohnung für das einstreifen, was sie bisher ehrenamtlich gemacht haben.

Viel Freude Herr Sozialminister bei der Finanzierung dieses Modells. Die Unterstützung der Gewerkschaft und der Trägerorganisationen ist Ihnen sicher!

Beschämende Diskussion

Erste Berechnungen des ÖZIV zeigen, dass die geplanten Verschärfungen bei den Zugangskriterien in die unteren Pflegestufen ein jährliches Einsparungspotential von rund Euro 20 Mio. bringen. Um diesen Preis, der nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein des steigenden Bedarfs ist, wird viel Leid unter den Betroffenen geschaffen. Denn wie wir wissen, deckt das Pflegegeld in den unteren Stufen nicht einmal 20 Prozent der tatsächlichen Kosten.

Wenn nun, wie oben polemisiert, tatsächlich alle Bundespflegegeldbezieher sich der öffentlichen Fürsorge bedienen würden, müssten aufgrund der benötigten Pflegestunden etwa 250.000 Pflegekräfte eingestellt werden. Alleine die geschätzten Personalkosten betragen dafür jährlich mehr als 8,8 Mrd. Euro. Hinzu kommen natürlich noch nicht quantifizierbare Kosten für die Errichtung von Pflegeheimen, den Bau von Großküchen, die Anschaffung von Fahrzeugen für die mobile Hausbetreuung, etc.

Der ÖZIV fordert daher Sozialminister Hundstorfer erneut auf, seine Sparpläne beim Pflegegeld aufzugeben und sich stattdessen für die Valorisierung des Pflegegeldes einzusetzen, um den Betroffenen ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu ermöglichen.

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0 Kommentare

  • Guter Artikel – Hoffentlich nutzt es.