ÖZIV-Medienpreis geht an Karin Lehner

Zum dritten Mal wurde der ÖZIV-Medienpreis "für herausragende Berichterstattung über Menschen mit Behinderung im Arbeits- und Wirtschaftsleben" vergeben. Die Überreichung fand am 12. November 2008 in Wien statt.

ÖZIV Medienpreis 2008  an Karin Lehner und Markus Müller
BIZEPS

Die Ö1-Journalistin Dr. Karin Lehner gewann für den ORF-Radiokolleg Beitrag „Inselbegabte. Autismus im Wandel“ den ÖZIV Medienpreises 2008. Der ÖZIV-Medienpreis ist mit 1.000 Euro und einer von Rudolf Pinter geschaffenen Statue, dem Schuasch, dotiert.

„200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Journalismus, Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung nahmen an der diesjährigen Verleihung des Medienpreises teil“, gibt der ÖZIV bekannt.

Die Anerkennungspreise gingen an Markus Müller (ebenfalls Ö1) und Inge Maria Limbach (Heute in Österreich). Damit gewannen die ORF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle drei Preise.

Die Jury unter Vorsitz von Herbert Gartner (Kurier) konnte heuer aus rund 40 Einreichungen auswählen. Der Medienpreis wurde zum dritten Mal vergeben. (2006 gewann Isabella Straub und 2007 David Krutzler.

Ideen für ÖZIV-Medienpreis 2009

Die Print- und Onlineeinreichungen gingen heuer leer aus. Eine „Schwierigkeit dieses Medienpreises sehe ich auch in der Beurteilung höchst unterschiedlicher Publikationen und Formate“, meint Jury-Mitglied Beate Firlinger im Blog von Mainweb und ergänzt: „So kann sich ein tagesaktueller, schnell gemachter Zeitungsbericht nur schwer messen mit einer langen und aufwändig produzierten TV-Dokumentation. Hier wäre vielleicht eine Unterteilung in die unterschiedlichen Formate sinnvoll, um die Prämierung etwas präziser gestalten zu können.“ Auch regt Firlinger „eine Art Publikumspreis“ an. Beiträge sollten im Web heruntergeladen und diskutiert werden könnten.

ÖZIV ACCESS Gleichstellungs-Berater

Im Rahmen der Gala erfolgte auch die Übergabe von Zertifikaten („REHA Fachkraft, Bereich Gleichstellungsberatung“) an die ÖZIV ACCESS Gleichstellungs-Beraterinnen und -Berater.

Ing. Maria Grundner bedankte sich für die Gruppe und berichtete om Detail über die Ausbildung. Für eine Novelle des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz forderte sie die Aufnahme eines Unterlassungsanspruches.

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