ÖZIV-Medienpreis zum 13. Mal vergeben

Preise gehen an Mareike Boysen und Udo Seelhofer - Anerkennungspreis für "barrierefrei aufgerollt"

Gruppenbild 13. ÖZIV Medienpreis
ÖZIV

Zum mittlerweile 13. Mal hat der ÖZIV Bundesverband den ÖZIV Medienpreis verliehen. Gestern wurden die Preise an Mareike Boysen und Udo Seelhofer übergeben. Einen Anerkennungspreispreis erhielt das Medien-Projekt barrierefrei aufgerollt.

Kategorie „Print“

In der Kategorie „Print“ wurde Mareike Boysen für ihren Artikel „Vermessungen der inneren Welt. Ansichten eines natürlichen Surrealisten“, der in der Wochenzeitung Augustin erschienen ist.

„Stilistisch hochqualitativ und gleichzeitig sehr amüsant“ wurde der Sieger-Artikel von der Jury mit Lob bedacht.

Mareike Boysen übernimmt Preis
BIZEPS

Kategorie „elektronische Medien“

Udo Seelhofer holte sich den Preis in der Kategorie „elektronische Medien“ für seinen auf Freak Radio ausgestrahlten Radio-Beitrag „Behinderung und Beziehung“.

Einhelliger Tenor der Jury: dieser Radiobeitrag ist handwerklich hervorragend mit viel Sensibilität umgesetzt und leistet einen wichtigen Beitrag zu einem unverkrampften Zugang zum Thema.

Udo Seelhofer übernimmt Preis
BIZEPS
Katharina Mühlebner übernimmt für barrierefrei aufgerollt
BIZEPS

Sonderpreis

Einen Sonderpreis erhielt das Team rund um Markus Ladstätter für das cross-mediale Projekt „barrierefrei aufgerollt“, das seit seinem Bestehen 28 Sendungen zu unterschiedlichsten behindertenrelevanten Themen veröffentlichte.

Die Themenpalette von „barrierefrei aufgerollt“ ist besonders breit und reicht dabei von Sport- bis Rechtsthemen.

Der Preis wurde von Redaktionsmitglied Katharina Müllebner übernommen; siehe auch Video.

Über den ÖZIV-Medienpreis

Seit dem Jahr 2006 prämiert der ÖZIV jedes Jahr herausragende Beispiele für die Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben. Es wird jeweils ein Preis in der Kategorie Print (oder Artikel in Online-Zeitungen) und in der Kategorie Elektronische Medien (Radio oder TV) vergeben.

Unterstützt wurde der ÖZIV dabei wie auch in den vergangenen Jahren vom ÖJC (Österreichischer Journalisten Club) und einer prominent besetzten Jury. Unter dem Vorsitz des ÖJC-Präsidenten Prof. Fred Turnheim bewertete die Jury die mehr als 50 eingereichten Beiträge. Heuer bestand die Jury aus Simon Hadler (ORF – Ö1), Beate Firlinger, Herbert Gartner (Kurier), Prof. Claus Reitan (www.barrierefreiemedien.at), Johann Kneihs (ORF – Ö1) und ÖZIV-Ehrenpräsident Klaus Voget.

„Mit dem ÖZIV-Medienpreis wollen wir einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien leisten. Die diesjährigen Preisträger*innen haben eindrucksvoll vorgezeigt, wie qualitätsvolle und exzellent umgesetzte Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen aussehen kann.“ freut sich ÖZIV-Präsident Herbert Pichler.

Fred Turnheim, der Präsident des ÖJC, betonte die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem ÖZIV und dem ÖJC seit der Erst-Initiierung des Preises: „Gerade wir Journalisten müssen uns überlegen, dass das Thema „Behinderung“ weder als „Heldenepos“ noch als „Rührstück“ abgehandelt werden sollte. Die heurigen Sieger-Beiträge zeigen eindrucksvoll, wie Journalismus auf Augenhöhe aussehen kann“.

Video von der Übergabe des Sonderpreises an barrierefrei aufgerollt

Siehe auch: Horizont, MS-Gesellschaft, ÖZIV, ÖJC

 

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Ein Kommentar

  • Meine herzliche Gratulation allen PreisträgerInnen!