Ohne Barrieren? Körper – Technologien – Behinderungen

Am 8. April 2005 diskutieren internationale ExpertInnen im Museumsquartier Wien welche Möglichkeiten neue Technologien für Frauen und Männer mit Behinderungen eröffnen und welche neuen Barrieren sie schaffen.

Ö1 Schwerpunkt Ohne Barrieren
Ö1

Technologien sind “ Krücken“ – für Menschen mit und ohne Behinderungen. Frauen und Männer mit Behinderung erfahren diese Qualität sehr unmittelbar. „Für Frauen und Männer mit Behinderung werden Computer zu lebensbegleitenden Assistenten. Informations- und Kommunikationstechnologien schaffen neue Chancen in Alltag und Berufsleben“, meint Petra Wiener von der Medieninitiative sensi_pool.

Doch welche neuen Bilder entstehen? Wird jede physische Abweichung bald als technisch reparierbar und kompensierbar betrachtet? Behindern technische Machbarkeitsphantasien und Visionen vom optimierten Körper behinderte Menschen? Welche neuen Barrieren drohen, und wie offen ist der Zugang zur Informationsgesellschaft wirklich?

ExpertInnentalk
Über dieses Spannungsfeld diskutieren unter anderem die Philosophin Elisabeth List, Klaus Miesenberger vom Institut „integriert studieren“ der Universität Linz, Jenny Stevens vom Broadcasting and Creative Industries Disability Network in London und Peter A. Bruck, Mitglied der UN-Taskforce für Informations- und Kommunikationstechnologien.

Zeit: 8. April 2005, 16.30 bis 20 Uhr
Ort: Museumsquartier, Ovalhalle, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden beim ORF.

Veranstalter der Enquete sind die Ö1 Wissenschaftsredaktion und das Projekt sensi_pool, ein Modul der EQUAL Entwicklungspartnerschaft sensi_tec.

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0 Kommentare

  • die größte behinderung, an der die menschheit leidet, ist ihre seelische verkrüppelung, die die gesunden wie die kranken in erster linie verstecken – die meisten menschen sind mittlerweile funktionsträger-hüllen, mit mehr oder weniger teurer menschlich-politur bemalt – ich bin mir ja gar nicht sicher, ob das wirklich was tolles ist, in so eine gesellschaft integriert zu sein – ich würde, wenn ich die wahl hätte, lieber nicht dazugehören …