„Ohne Barrieren. Neue Wege für Menschen mit Behinderung“

Ö1- Programmschwerpunkt vom 5. bis 18. Mai 2003

Ö1 Schwerpunkt Ohne Barrieren
Ö1

In der Sendung Radiokolleg wird in vier Teilen die Überwindung von Barrieren im Alltag, im Ausbildungsbereich und am Arbeitsmarkt dokumentiert. Wie Menschen ihr Leben trotz körperlicher Beeinträchtigung selbstbestimmt und selbstbewusst meistern, steht dabei im Vordergrund. Aufgezeigt werden neue Berufe, neue Tools und neue gesellschaftspolitische Herausforderungen.

Die Sendung Moment- Leben Heute bringt eine Serie über Menschen, die trotz körperlicher Beeinträchtigung Karriere gemacht haben, in Wirtschaft, Politik, Medien, Kultur, Wissenschaft und Verwaltung.

Lifestyle und Mode, Freizeit und Reisen kommen in den Sendungen Ganz Ich und Ambiente zur Sprache. Journal Panorama und Saldo werfen ein Auge auf den Arbeitsmarkt, porträtieren Unternehmen, die Menschen mit Behinderung aufnehmen, berichten über berufliche Integration und Kündigungsschutz.

Die Sendung matrix – computer & neue medien nimmt Webdesign und Webaccessibility für blinde Menschen, Von Tag zu Tag hingegen nimmt politisch/menschlich korrektes Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung: zwischen Rücksichtnahme und Bevormundung unter die Lupe.

Eine Serie zum Thema „Wissenschaft für Menschen mit Behinderung“ wird in Wissen aktuell geboten, mit Themen wie Rehabilitationstherapie für Menschen mit Querschnittlähmung. Fernstudium und E-Learning für Blinde und Menschen mit Sehbehinderung, Universitätsalltag für Menschen mit Behinderungen, Gebärdensprache als Amtssprache, Schulintegration und Weiterbildung.

Ein Hörspiel von Andre Blau mit dem Titel „Ausgang“, eine Parabel über Verständnis und Missverständnis und die mühsame Notwendigkeit, Respekt voreinander zu lernen ist in Texte – Neue Literatur aus Österreich zu hören.

Die „unsichtbaren Bürger“ werden ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken und ihre Anliegen hörbar und sichtbar gemacht. Darüber hinaus werden auch die ORF ON-Channels oe1.ORF.at und science.ORF.at, die ORF-Nachlese und das Ö1-Magazin „gehört“ in das Informationskonzept bzw. die Öffentlichkeitsarbeit für die geplante Medienkooperation einbezogen.

Ö1 gehört zu den ersten Medienpartnern, die eine Kooperation mit SENSI_POOL eingehen. Die Redaktion SENSI_POOL entwickelt Ideen und Stories, recherchiert Fakten und Wissenswertes, nennt interessante InterviewpartnerInnen und bringt den Blickwinkel von Menschen mit Behinderung ein und versteht sich als Content Provider zum Thema Behinderung. Die Reflexion der eigenen Betroffenheit im Rahmen journalistischer Arbeit ist dem Redaktionsteam wichtig. Die Recherchen der SENSI_POOL Redaktion beziehen sich konkret auf geplante Ö1-Sendungen und kommen als journalistische Vorarbeit den Sendungs- und Beitragsgestaltern zugute.

Webtipp:
Wissenswertes über das Thema „Medienarbeit und Behinderung“ und die geplanten Schwerpunkte im ORF im Jahr der Menschen mit Behinderung unter: oe1.orf.at, www.orf.at/030219-59716/index.html.

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4 Kommentare

  • Ohne Barrieren , Neue Wege mit Behinderung. mein Kommentar v. 31.01.2007, Ihr Schreiben,
    POS 07.07.2017. KW: Schädelhirntrauma.

    Hallo meine Damen meine Herren,
    durch Zufall fand Ich diese Schreben wieder, indem Sie mich aufforderten KONTAKT auf zu nehmen.
    Gerne können wir in Kontakt treten. Ob Ich nun nutzlos auf den Tot warte oder ob Ich nochmals mit Ihnen in Kontakt trete (mein Leben, meine Träume sind vorbei) , kommt auf das Gleiche heraus. Ich erwarte nichts mehr von diesem Sch..Leben.

    Kurze Info: 2003 erreichte ich es mit Hilfe des „VdK“, dass die Rentenvers. der „Knappschaft Bahn & See“ mich in ein bewerberbüro der Firma „pebb“ in ffm vermittelte. Schall & Rauch. Ich suchte Firmen, schrieb Bewerbungen mit einem dortigem Herrn „Koch“. 14 Tage später sandte der „A…“ ein Schreiben das es wegen meinen „mdE“ 40 %“ durch den damaligen Unf. es zu finanziellen Einstellungshilfen kommen kann. Ab 50% bin Ich schwerbehindert, welche Firma macht diesen Kuhhandel ?
    Nach dem Auslauf dieser Maßnahme fand Ich ein Flugblatt, dass die Waldorfschulen, Lehrer suchen und in Mannheim im Waldorfstudium für 2 J. ausbilden. Kurze Rücksprache mit der EX, kurze Vorstellung dort und schon begann Ich 2014 das Pädagokik Studium. Selbst zahlte Ich monatlich Ich glaube es waren 150 od 250 Euro für das Studium. Der Erfolg war, dass Ich nochmals 1 od 2 J. danach an einer Waldorfschule lehren sollteu danach Jemand vom Prüfungsamt käme u die Staatsprüfung abnimmt. MAFI… .
    So rang Ich mich durch. Kam aus der Mühle Hartz IV wieder selbst heraus. Doch wenn Ich angab mdE 40% war Ich nach der Probezeit entlassen. Na ich fand einmal eine Firma Ich denke 2007, die Webmaschinen für Indien produzierte. Ich stieg als Monteur für ein Praktikum ein. Die Arbeit die Leut spitze. Der Chef war begeistert am letzten Tag des 14 tägigem Praktikum, schoß es mir durch die Wirbelsäule, sodass Ich wusste das wird nichts. Ich kämpfte weiter. 2008, packte Ich es fast. Ich landete bei der Firma „Roche“ über eine Fremdfirma als Ing. für Qualitätssicherung. Im Nov 2008 sollte Ich vorübbergehend in einer anderen Firma als Schaltschrankbauer arbeiten. Am 2 ten Tag verstarb mein Vater. Sodss Ich am nächsten Tag nicht kommen konnte. Trotz entschuldigung. Entlassen.
    Nun kam ein Psychologe beauftregt von der BG F+E. Der „A.“ wollte mit mir Bewerbungen schreiben. Das Ganze hatte Ich wohl selbst drauf. Fand auch bald einen Arbeitsplatz bei einer Kennzeichnungsfirma aus Bocholt, die bei „Roche“ arbeitete.
    Die Anlagen, die Leut kannte Ich. Also war Ich sehr willkommen. Einmal musste Ich nach Köln zur Montage. Dort erwachte Ich im Hotel mit „Hexenschuss“. Nach der Genesung Kündigung.
    Wieder fand Ich ne Firma in meiner Nähe. Da kam wieder der „A.“ von Psychologe den die BG beauftragte. Jeden Montag war er hier. Als er dem Chaf erzählte wenn mn mich einem Schwerbehinderten gleichsetzt, gibt es Vorteile für Ihn, ward Ich bald arbeitslos.
    Doch zu diesem Zeitpunkt lernte Ich ne Frau lieben und kennen die mir nochmals zusätzl. Motivation gab.
    Ich fing in einem Ing.büro als Planer in FT an. Das ganze mit der E-Technik lernte Ich nicht im Studium. Ich brachte es mir selbst bei. Doch da die Arbeit nach Zeit bemessen wurde, Kündigung. Ich gab nicht auf und landete bei der BASF über eine Fremdfirma, befristet für 1 Jahr. Die Arbeit, die Kollegen, der Verdienst Spitze und immer noch die selbe Frau.
    Gegen Ende der Befristung, lies Ich mich am Herzen operieren „Rekonstruktion der Herzklappe“. Welch ein Kampf d ca 4 Monate nimme konzentrieren und Schmerzen durch die OP in der Brust. Mit der Frau baute Ich mein Bad neu. Bevor Ich ein Loch bohrte maß ich 3 mal nach. Alles Super. Zum Schluß musste Ich mir anhören „Mein Mann hätte es viel besser gemacht“…
    Doch in der Zeit 2013 – 2014 geschah noch Einiges mit Arbeit.
    Wie Sie merken, erlebte Ich immer etwas,
    Die Vorstellung zur VollBerentung bei dem weltberühmten Psychologen Herrn Hufnagl in München Bogenhausen 2014, war schon filmreif.
    Nun entscheiden Sie ob wir in Kontakt treteten sollen.
    Freundlichst grüßt Sie
    Karl Rainer Flick,
    Bitte an EMAIL: karlrainflick@yahoo.de schreiben

  • Herr Flick,
    Ih Schicksal kennt man nicht. Doch was Sie hier Schreiben berührt uns sehr. Denn Herr „Schumi“ ergeht es woh genauso. Wenn es die Geschichte nach nun 9 Jahren zu spät noch gibt, , dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
    KW: Schädelhirntrauma

  • Durch Zufall las ich diese Seite. Ales spricht von Behinderten wenn sie gelähmt oder blind sind. Aber was ist mit den vielen Unfallopfern die ein Schädelhirntrauma erlitten haben? Und trotzdem „rehabilitiert“ wurden. Weshalb, warum ? Abzocke der Rehakrankenhäuser, danach die Arbeitsamtmühle und der menschliche und seelische Abstieg. Ich der 25 Jahre kämpfte, bin nun Hartz IV, dank dieser Einrichtungen und der mit Hilfe von „erfahrenen Psychologen“. Gerne schicke ich Ihnen einmal meine Geschichte.

  • So erfreulich das eigentlich ist, auf die große Zahl schwerhöriger Menschen hat man vergessen, wie gewohnt, aber sie können und werden vermutlich ja auch die Sendungen nicht hören. So nebenbei: 19% der Bevölkerung ist schwerhörig, sie möchten hören, Ihnen kann auch mit Gebärdensprache nicht geholfen werden.