Unsichtbare Behinderung sichtbar machen – Repräsentation von Neurodivergenz in den Medien
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Der Disability Pride Month bekommt bei OKTO eine Bühne: Im Juli zeigt der Sender Beiträge, Gespräche und Filme, die Inklusion aus verschiedenen Perspektiven erzählen.
OKTO setzt im Juli einen Programmschwerpunkt zum Disability Pride Month und rückt dabei die Stimmen, Anliegen und Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Der Schwerpunkt verbindet kritische Dokumentationen, Studiogespräche, barrierearme Formate und inklusive Kulturproduktionen.
Den Auftakt macht am 5. Juli 2026 um 20:05 Uhr ein OKTOFOKUS-Gespräch mit Ramona Arzberger und Luise Jäger von der inklusiven Redaktion andererseits. Im Anschluss zeigt OKTO die Dokumentation „Hauptsache, du kriegst kein Kind“, die nicht selbstbestimmte Sterilisationen von Menschen mit Behinderungen in Österreich und Deutschland thematisiert.
Am 12. Juli 2026 um 20:05 Uhr folgt die andererseits-Doku „Rette sich, wer kann“. Sie nimmt die Ahrtal-Flut 2021 zum Ausgangspunkt, bei der zwölf Bewohner:innen eines Heims für Menschen mit Behinderungen starben, und stellt die Frage, wie Katastrophenschutz inklusiver und sicherer gestaltet werden kann.
Auch OKTO-Eigenformate sind Teil des Schwerpunkts: „NA (JA) GENAU“ berichtet am 3. Juli 2026 um 20:35 Uhr unter anderem über die Diakonie-Pressekonferenz „Niemand darf sprachlos bleiben“, die 10-Jahres-Feier von Media and More sowie die Aktion „Wer muss, soll können“ zur Persönlichen Assistenz.
Ebenfalls vertreten ist die „Sendung ohne Barrieren“, die seit vielen Jahren barrierearme Medienarbeit sichtbar macht und Menschen mit Behinderungen selbst zu Wort kommen lässt. Im Rahmen des Disability Pride Month verweist OKTO zudem auf die mittlerweile 134 Folgen des Formats und auf neue künstlerische Zugänge, darunter ein ergänzendes Stop-Motion-Format.
Zum Abschluss des Programmschwerpunkts zeigt OKTO am 26. Juli 2026 um 20:05 Uhr den inklusiven Spaghetti-Western „5 vor 12. Es wird Zeit“ – diesmal unter dem Motto „5 alle 12. L’ora fatale“ mit italienischen Untertiteln. Der Film erzählt eine inklusive Version des Wilden Westens, mit Menschen mit Lernbehinderungen in Hauptrollen sowie Alf Poier, Hubsi Kramar und Stefano Bernadin in Nebenrollen.
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