OÖ: Nationaler Informationstag 2000

"People-first" Repräsentant hält Vortrag

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Am Freitag, den 17. November 2000 findet in Linz ( Maxx Hotel) der nationale Informationstag für behinderte Menschen statt.

Über 100 Teilnehmer haben sich zur der eintägigen Konferenz „Behinderte Menschen brauchen Gleichstellungsgesetze“ angemeldet. Damit setzt die ÖAR einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerrechte statt Almosen für behinderte Menschen. Neben der Juristin Dr. Bettina Theben sowie den Behindertenbeauftragten von Berlin, Martin Marquard, die als Referentinnen gewonnen werden konnten, ist es der ÖAR gelungen, Michael Long, Regierungsbeauftragter in Kalifornien für behinderte Menschen, als Referent zu verpflichten.

Michael Long, selber lernbehindert, ist mit dem Aufbau von Selbstvertretungsgruppen für Menschen mit Lernbehinderung beauftragt. Weiters hält der Pädagoge in den Staaten Vorträge an Schulen und Universitäten. Michael Long ist einer der führenden Repräsentanten der „people first“ Bewegung in den USA. „Jeder hat das Recht, selbstbestimmt zu leben und sich selbst zu vertreten“ so eine Kernaussage Longs, „unabhängig welche Behinderung er hat“. Und, wenn die Person die notwendige Unterstützung bekommt, kann er auch die Selbstvertretung wahrnehmen.

Neben seinem Auftritt in Linz wird er in Wien und Innsbruck getrennte Workshops für Menschen mit Lernbehinderung sowie für deren „UnterstützerInnen“ anbieten.

„Wenn Menschen uns als geistig behindert bezeichnen, ist das eine Diskriminierung! Geistige Behinderung gibt es für uns nicht, wir sind Menschen, die lernbehindert sind“, so Michael Long!

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