Optik versus Barrierefreiheit

Zu diesem Thema präsentiert das Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum (BMKz) den bereits 14. Stolperstein im Rahmen der Aktion "Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung".

Rampe bei einem Geschäftseingang
BIZEPS

Ein ins Auge stechendes Objekt ist die beste Visitenkarte für einen Architekten / eine Architektin, und somit ist für viele eine makellose, teure Fassade wichtiger als wirkliche Barrierefreiheit, die behinderten Menschen eine problemlose Nutzung garantieren würde.

Um die Eitelkeit mancher Architekt/inn/en zu befriedigen, werden Kosten verschoben; mehr Ausgaben für optische Aufbesserung zu Lasten von besseren Nutzungsbedingungen. In Stolperstein Nr. 14 auf dem Weg zur Gleichstellung konstatiert das BMKz, dass Kostenumschichtungspotentiale leider vielfach in Bereichen gefunden werden, die die Barrierefreiheit, und somit die Nutzungstauglichkeit für Menschen mit Behinderungen, betreffen.

Wenn auch Sie die Aktion unterstützen wollen, senden Sie bitte konkrete Beispiele von Barrieren sowie auch etwaige Lösungsvorschläge für deren Beseitigung an bmkz@uni-klu.ac.at.

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0 Kommentare

  • Es gibt leider viel besser und höher dotierte Preise für archtektonisch schönes Bauen als für Behindertengerechtes oder „Alternsgerechtes“ Bauen. Wir wollen alle lange Leben und entsprechend alt werden, nur in vielen (auch neu gebauten) Wohnungen wird das leider nicht möglich sein. Man müsste wirklich die Architekten einmal in Ihren eigenwilligen Kreationen Wohnen oder Arbeiten lassen. Das Problem würde sich dann sicher schneller beheben lassen.

  • @Erwin Riess: Die schöne Rampe liegt vor einem Geschäft in Teneriffa.

  • wo ist denn das schöne ding? bitte um info!