ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „ORF ist verlässlicher Berichterstatter für Österreich“

So wurden auch die 160 Millionen Euro Gebührenrefundierung in vier Jahren ausschließlich ins Programm investiert, bei gleichzeitigem konsequenten Sparkurs.

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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der am 9. April 2013 unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über aktuelle Projekte und Herausforderungen sowie über die Erfolge des ORF in den vergangenen Monaten.

„Das ORF Fernsehen ist im ersten Quartal sehr erfolgreich und liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Zur Bundesheer-Volksbefragung haben wir so viel wie kein anderes Medium berichtet: 9 von 10 Österreichern haben die ORF-Berichterstattung verfolgt. 66 Prozent sagten, der ORF erfülle seinen Auftrag sehr gut“, resümierte Wrabetz.

„Unsere demokratiepolitische Verantwortung haben wir auch bei den Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich demonstriert. Und auch wenn die privaten TV-Sender nun auch Wahlberichterstattung durchführen, zeigen die Zahlen doch: Die Österreicher wissen, dass es einen verlässlichen Berichterstatter gibt. Und das ist der ORF.“

Wrabetz informierte den Publikumsrat auch über die volkswirtschaftlichen Effekte des ORF, die erstmals in einer Studie untersucht wurden: Jeder Euro Investition in des ORF-Fernsehprogramm bringe eine inländische Wertschöpfung von 1,32 Euro.

So wurden auch die 160 Millionen Euro Gebührenrefundierung in vier Jahren ausschließlich ins Programm investiert, bei gleichzeitigem konsequenten Sparkurs.

„26 Millionen gingen in die zwei neuen Spartenkanäle, 5,4 Millionen in den Ausbau der Barrierefreiheit der Programme. 79,3 Millionen wurden in österreichische Filme und Serien, 49,3 Millionen in kulturelle Vielfalt und öffentlich-rechtliche Programminitiativen investiert“, bilanzierte der ORF-Generaldirektor. „Überdies zeigt eine Umfrage: 73 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind für die Verlängerung der Refundierung.“

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  • Kaum mehr als eine Million pro Jahr für Barrierefreiheit – das ist fürwahr mickrig!