ORF plant neue Tonspur „Klare Sprache“

Bei der öffentlichen Sitzung des Publikumsrats am 5. März 2026 informierte der ORF-Generaldirektor Roland Weißmann über eine geplante Neuerung im Fernsehangebot des ORF.

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann
ORF / Hans Leitner

Ab 15. September 2026 soll eine zusätzliche Tonspur mit der Funktion „Klare Sprache“ verfügbar sein, nannte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann dem Publikumsrat als Zieldatum.

Die Problematik begrenzter Tonspurkapazitäten bestehe bereits seit längerer Zeit, erläuterte ein ORF-Mitarbeiter im Auftrag des Generaldirektors: Nun sei es jedoch gelungen, eine zusätzliche Tonspur zu ermöglichen, was als wichtiger Meilenstein angesehen wird.

Die ORF-Publikumsräte Heinz K. Becker (Vertretungsbereich: Ältere Menschen) und Martin Ladstätter (Vertretungsbereich: Behinderte Menschen) dankten dem Generaldirektor für die angekündigte Umsetzung.

Tonspur „Klare Sprache“

Die Tonspur „Klare Sprache“ richtet sich insbesondere an Menschen mit Hörbeeinträchtigung, etwa auch bei Altersschwerhörigkeit.

Dabei fällt es Betroffenen häufig schwer, Sprachdialoge in geräuschreicher Umgebung zu verstehen, weil Hintergrundgeräusche und Musik die Sprache überdecken.

Bei der Funktion werden Hintergrund- und Nebengeräusche sowie Musik reduziert, sodass gesprochene Dialoge deutlicher hörbar sind.

Siehe auch: ARD, BR

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