OTTO STÄNKERER: Reaktionen

Briefe an uns

Otto Stänkerer - Kürbis der böse schaut
BIZEPS

Bürgermeister Dr. Helmut Zilk:

Auf unsere Frage, warum in Wien RollstuhlfahrerInnen noch immer teilweise aus z. B. Theatern ausgeschlossen werden, antwortete Bürgermeister Dr. Helmut Zilk:

„… Darunter fällt auch der § 30 des Wiener Veranstaltungsstättengesetzes, der derzeit eine Teilnahme von Rollstuhlfahrern an größeren Veranstaltungen nur unter Zuhilfenahme einer Begleitperson vorsieht. Es hat sich ein Verhandlungskomitee, bestehend aus Vertretern des Kulturamtes, der Baupolizei, der Wiener Feuerwehr und des Sozialamtes gebildet. Selbstverständlich ist der Widerstand, besonders der Feuerwehr und der Baupolizei, recht stark, da die Erinnerung an den Ringtheaterbrand noch immer psychologischen Druck ausüben. …“

Sozialstadträtin Ingrid Smejkal:

Auf unsere Frage, warum in Wien die Monatskarte abgeschafft wurden und Freizeitfahrten jetzt S 20,– pro Fahrt kosten, antwortete Sozialstadträtin Ingrid Smejkal:

„… Die Anfang dieses Jahres vorgenommene Änderung in der Organisation des Fahrtendienstes hat – aufgrund mehrfacher Ursachen – leider nicht in der gewünschten Form geklappt, und es ist zu Störfällen gekommen, die für die Betroffenen oft sehr unangenehm waren und die ich aufrichtig bedaure. …

Der Wegfall der Monatskarte hat nicht den Grund, Mehreinnahmen zu erzielen, sondern vielmehr ein erhöhtes Kostenbewußtsein für die in Anspruch genommen Fahrleistungen zu schaffen. Vielen behinderten Menschen ist wahrscheinlich nicht bekannt, daß jede einzelne von ihnen getätigte Fahrt beträchtliche Kosten verursacht.

Es liegt im Interesse der schwerbehinderten Menschen, mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel verantwortungsvoll umzugehen, um das Bestehen des Fahrtendienstes mit einem bedürfnisorientierten Qualitätsangebot auch für die Zukunft zu sichern.“

Liebe Grüße Euer OTTO STÄNKERER

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