Palmers zeigt ersten TV-Spot mit Audiokommentierung in Österreich

Den von Palmers letzte Woche präsentierten neuen TV-Spot "Sinnlichkeit die man fühlt" gibt es nun auch mit Audiokommentierung. Dabei handelt es sich um eine Premiere in Österreich.

TV-Spot: Sinnlichkeit die man fühlt
Palmers Textil AG

Zu sehen – und nun auch zu hören – ist der neue Spot, in dessen Zentrum eine wunderschöne blinde junge Frau steht. Die Audio kommentierte Version macht den Spot, der im Vorfeld schon für viel Aufregung gesorgt hat, jetzt auch für blinde Menschen zugänglich. So kann jede/r selbst beurteilen, ob sie/er sich angesprochen fühlt.

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs hat Palmers bei der Umsetzung mit ihrer Expertise unterstützt. Dabei wurde viel Wert auf eine einfühlsame und wertschätzende Darstellung der blinden Protagonistin des TV-Spots gelegt. Die ästhetische und ansprechende Bildsprache wird auch in der Audioversion sehr gut transportiert.

Bislang gab es viele positive Reaktionen blinder und sehbehinderter Frauen auf die neue Palmers-Kampagne mit der selbstbewussten schönen Frau. Sie zeigen, dass der Wäschehersteller und die Hilfsgemeinschaft mit der Lebensrealität visuell beeinträchtigter Frauen bestens vertraut sind. Eine Frau mit Behinderung im Werbefernsehen zu zeigen stellt in diesem Fall keine Diskriminierung dar, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. Bei der Hilfsgemeinschaft hofft man, dass auch noch andere große Marken diesem positiven Beispiel folgen werden.

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0 Kommentare

  • Es ist egal um welchen Sendungen es geht bei Fernseher, im Internet oder sonst wo. Man musste für Gehörlose und Schwerhörige Zuseher alle Sendung untertitelt werden und gleichzeitige Blinde und Sehschwache Zuhörer audiokommentiert werden.

  • Die „selbstbewusste, wunderschöne blinde junge Frau“ ist alles, nur nicht blind. Und die modische Sonnenbrille, die ihre Blindheit visualisieren soll, ist einfach nur peinlich. Ob die blinden und sehbehinderten Frauen auch positiv reagieren würden, wenn sie den Film in seiner ganzen Peinlichkeit sehen könnten, bezweifle ich. Nicht spricht dagegen, eine Frau mit Behinderung im Werbefernsehen zu zeigen. Aber bitte mit echtem, und nicht vorgetäuschtem Einfühlungsvermögen, das nur eins will: Aufmerksamkeit erregen um jeden Preis.

  • @anonym: Ganz klar, weil die Werbung von der Konkurrenz fachlich betreut wurde und ausnahmensweise der ÖBSV mal nicht gefragt wurde … Anstelle gemeinsam ein Bild abzugeben, missbraucht er seine persönliche Eitelkeit und verpackt diese im (angeblichen) Interesse einer ganzen Gruppe … ;-(

  • wie hier schon des Öfteren geschrieben/gesagt, kann man natürlich über die Werbung dieser Art sehr geteilter Meinung sein, dennoch denke ich, dass es erstens Marketing-technisch mal eine neue Idee ist und zweitens, und das sollte man auch nicht vergessen, es ist noch NIE so viel über blinde Menschen diskutiert wurden wie in letzter Zeit durch diese Werbung, wie gesagt unabhängig davon, wie man zu dieser Werbung steht. Die Audio-Kommentierung ist auf jeden Fall ein positives Beispiel, schon deshalb hat diese Werbung ein gewisses Lob verdient!

  • Man kann geteilter Meinung sein über diesen Werbespot. So ähnlich jedenfalls würden auch gehörlose Menschen über einen hörenden Schauspieler, die sich als gehörlos ausgibt, urteilen. Das hat nun nicht mit Inklusion zu tun, gehörlose Schauspieler mit Talent gibts in Österreich und Deutschland genügend.

  • Mit recht hat sich Höllerer aufgeregt denn: Gerade zur „Licht ins Dunkel“ – Zeit, wird mit einer sehenden Schauspielerin, die ein sehbehinderte Frau spielt, geworben – und mit einer Schuddelstimme untermalt. Profimäßig – jedoch hat dies mit Inklusion nichts zu tun – sondern ist eine kalkulierte laszive „Werbemasche“ Schade, dass sich die beiden „Blindenvereine“ uneinig über ihre Vorgangsweise sind.

  • Aber warum hat sich der blindenverband (höllerer) sich darüber aufgeregt?