Parkprotokoll

Station Nr. 16 der BMKz-Aktion "Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung" befasst sich mit Behindertenparkplätzen bei Einkaufszentren.

Selbsthife gegen Parkplatzsünder!
Heise, Jens

Die Beobachtung dreier Behindertenparkplätze vor einem Einkaufszentrum an einem Freitag um die Mittagszeit bestätigt die Wahrnehmung vieler behinderter Menschen, dass Behindertenparkplätze großteils von nicht berechtigten Personen genutzt werden.

Im Beobachtungszeitraum 11 bis 12 Uhr nutzten zehn PKW-Lenkerinnen und Lenker die vorhandenen Behindertenparkplätze. Lediglich in einem Fall erschien die Nutzung zu Recht: Beim Beifahrer handelte es sich um einen älteren Menschen mit Gehbeeinträchtigung. Auf der Website des Stolpersteins Nr. 16 finden Sie einen Kurzfilm, der die Geschehnisse dieser einen Stunde zusammenfasst.

Wenn auch Sie die Aktion „Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung“ unterstützen wollen, senden Sie bitte konkrete Beispiele von Barrieren sowie auch etwaige Lösungsvorschläge für deren Beseitigung an bmkz@uni-klu.ac.at.

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0 Kommentare

  • Toleranz wäre angebracht von beiden Seiten Meiner Meinung nach werden die Stellplätze, welche sogar mit Kennzeichen beschriftet sind, zu locker vergeben. Man kann täglich in der Innenstadt z.B.(ignatz-seipelplatz) einen Mercedes Sportwagen beobachten, der eine Behindertenbefreiung im Auto hat, aber sehr sportlich ein und aussteigen kann – ohne Hilfe. Wo alle fragen: Hat dieser einen reservierten Parkplatz unter dem Deckmantel Behinderung? Ich meine wen schon Kritik dann aber auch korektheit bei der Vergabe dieser Bescheinigungen. Denn irgendwie kommt sich hier jedermann gefrotzelt vor! Das kann nicht im Sinn der Behinderten sein.