Norbert Hofer

Parlament barrierefrei: FPÖ drängt auf rasche Entscheidung

Behindertensprecher Hofer: Rollstuhlfahrer als Zuschauer offensichtlich nicht erwünscht

Anlässlich des bedauernswerten Parteienstreits rund um den Parlamentsumbau und den Abbau von Barrieren im so genannten Hohen Haus fordert FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer alle Parlamentsparteien auf, peinliche Scharmützel ad acta zu legen.

Es sei keine Frage, so Hofer, dass das Parlament als Ort der Gesetzgebung und damit als auch Ort der Behindertengesetzgebung barrierefreien Zugang garantieren muss. Derzeit habe man den Eindruck, dass Gehbehinderte als Zuschauer auf der Tribüne nicht willkommen seien.

Norbert Hofer: „Der Plenarsaal selbst ist wohl das geringste Problem, weil er vor allem die Mandatare betrifft. Ich möchte aber trotzdem darauf hinweisen, dass beispielsweise ein Referent einer Parlamentsfraktion, der auf einen Rolli angewiesen ist, keine Chance hat, so wie seine Kollegen im Plenum seine Arbeit vor Ort zu erledigen.“ Wer außerdem als Rollstuhlfahrer von der Galerie aus bei einer Nationalratssitzung zuschauen will, der sieht kaum über das Geländer und kann die Sitzung nicht mitverfolgen.

Norbert Hofer. „Bedauerlicherweise scheint derzeit nur die ÖVP auf der Bremse zu stehen. Alle anderen Parteien sind sich in Sachen Umbau einig. Ich ersuche daher die Volkspartei, Behinderten im Parlament nicht länger Steine in den Weg zu legen. Wer als Gesetzgeber Barrierefreiheit fordert, kann im eigenen Haus nicht darauf verzichten.“

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0 Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Strache! Wie Sie wissen, haben die Noch-Regierungsparteien SPÖ und ÖVP ein Schubhaftzentrum für 350 Ausländer in Leoben beschlossen. Die Kosten für den Neubau betragen 30 Mio Euro. Ihre Partei hat zugestimmt. Wie konnte es dazu kommen – sind Sie Ihren Worten noch treu? Ein besorgter Leobner!

  • Ist das die „christliche Fraktion“? Vielleicht wollen sie lieber für uns beten statt adaptieren, das kommt billiger …

  • Wo bitte ist der Ausknopf für diese erbärmliche Show?