Parlament Luxemburgs stimmt für Sterbehilfe

Am 18. Dezember 2008 hat das Parlament in Luxemburg mehrheitlich einem Gesetz zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe zugestimmt. Ob das Gesetz in Kraft tritt ist noch unklar.

Flagge Luxemburg
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„Nach einer ganztägigen und emotionalen Debatte stimmten 31 der 60 Abgeordneten für das Gesetz. 26 Abgeordnete, die zumeist der christlich-sozialen Regierungspartei CSV angehören, stimmten dagegen, drei enthielten sich“, berichten die Salzburger Nachrichten.

Dem ist eine Rede von Papst Benedikt voraus gegangen, in der er mitteilte, dass „es dem luxemburgischen Volk auch weiterhin am Herzen liegt, die Größe und Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens zu betonen“. Diese Einmischung wies Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker zurück: „Ich akzeptiere keine Einmischung des Vatikans, aber ich akzeptiere, wenn die Kirche oder die Glaubenskongregation sich äußert.“

Wie geht es weiter?

„Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss aber noch die Verfassung geändert werden“, vermeldet die Süddeutsche in ihrer Onlineausgabe.

Hintergrund ist, dass sich in Luxemburg ein Streit zugespitzt hat, nachdem Großherzog Henri zu Monatsanfang ankündigte, das Gesetz nicht unterzeichnen zu wollen.

Ob die Regelung nun in Kraft treten wird, ist daher aus heutiger Sicht noch nicht absehbar.

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