Plant Finz Zerschlagung der Bundessozialämter?

Behindertenproteste gegen mutwillige Zerstörung bestehender Strukturen

BIZEPS
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„Ginge es nach Staatssekretär Finz, dann würden zahlreiche wichtige Maßnahmen für behinderte Menschen wegrationalisiert werden“, befürchtet Manfred Srb, Sprecher des Behindertenberatungszentrums BIZPES und kündigt heftige Proteste der Betroffenen an.

Die kaum beendete die Umstrukturierung der Bundessozialämter zeigt positive Wirkung, schon will das Finanzministerium – konzeptlos und behindertenfeindlich – die Bundessozialämter an die Länder entsorgen.

In den Aufgabenbereich der Bundessozialämter fällt bekanntlich die Administrierung der Behindertenmilliarde, der Assistenz am Arbeitsplatz sowie der große Bereich der beruflichen Rehabilitation.

Ab 2006 werden die Bundessozialämter neue wichtige Aufgaben im Rahmen des geplanten Behinderten-Gleichstellungsgesetzes erhalten. Konkret geht es um die Schlichtung bei Diskriminierungsbeschwerden.

„Wir empfehlen dem Staatssekretär Finz dringend sich Nachhilfestunden im Sozialministerium geben zu lassen, bevor er solch konfuse Vorschläge in die Welt setzt“, zeigt sich Srb verärgert.

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0 Kommentare

  • Unglaublich dieser Finz! Ich kann mich dem vorigem Beitrag von der BVP Hrn. Klemmer nur anschließen … Ich nehme an Finz hat die jeglichen Bezug zu den Behinderten Menschen bzw. Realität verloren. Da hört man von diesen Mann lange Zeit nichts – und dann kommt eine totale blödsinnige, unüberlegte Idee von Ihm … (will wahrscheinlich nur auffallen – sollte sich lieber um seinen korrupten Finanzminister kümmern) DIESE Bundessozialämter sind sehr wichtig für behinderte, kranke Menschen – und sollten nach meiner Meinung nach erweitert werden …

  • Das Bundessozialamt habe Kompetenzen bei Beratung, Förderungen und Diagnosen und erledigt dank seiner schlanken und effizienten Verwaltung seine Aufgaben erfolgreich, bekommt auch dadurch immer neue Aufgaben dazu, ohne zusätzliches Personal.
    Auch durch den künftigen Beschluss des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes wird dem Bundessozialamt ein weiterer großer Aufgabenbereich zukommen. Diese Diskussion auf dem Rücken von behinderten Menschen in unserem Land halte ich für absolut überflüssig“, da Herr Staatssekretär Finz absolut nicht weiß wie wichtig das BSA für behinderte Menschen ist.

    Sollten nämlich die Kompetenzen in der Förderung, Beratung und Betreuung von behinderten Menschen, die keine Arbeit finden, an die Länder übertragen werden, bedeutet dies, dass behinderte, langzeitarbeitslose Menschen zu SozialhilfeempfängerInnen würden und keine Rechtssicherheit auf Leistungen mehr bestünde. Bundeseinheitliche Standards seien in diesem Bereich sehr wichtig. Aber leider, ein paar Leute meinen bei uns müssen Sie alles Einsparen und bei anderen mit vollen Händen hinauswerfen zu können. Herr Staatssekretär Finz weiß nicht, wie gut BSA für uns ist. Bleibt zu hoffen, dass die Stimmen der Vernunft siegen und Dampfplauderer wie Finz endlich die Plattform entzogen wird.

  • Bleibt zu hoffen, dass die Stimmen der Vernunft siegen und Dampfplauderern wie einem Finz endlich die Plattform entzogen wird. Unerträglich, dieser Kasperl fällt, wenn überhaupt, nur durch Schnapsideen auf.

  • Zu beachten: Finz ist derzeit noch ÖVP-Wien-Obmann. Bald sind Wahlen…