Prack: Abschaffung der Plakatständer, wenn es Alternative für kleine Parteien gibt

Derzeit darf jede Partei 1.100 sogenannte Dreiecksständer aufstellen, durch die steigende Anzahl wahlwerbender Parteien verstellen viele tausende Ständer in ganz Wien 6 Wochen lang die Straßen und Gehsteige Wiens.

Georg Prack
GRÜNE

„Wir setzen uns schon seit langem für die Reduzierung der Plakatständer ein, um die Plakat-Flut in Wahlkämpfen einzudämmen“, freut sich der Landessprecher der Grünen Wien, Georg Prack, über den SPÖ-Vorstoß.

„Sichtbehinderungen, Verringerung der Gehsteigbreite und damit verbundene Behinderungen für FußgängerInnen, RollstuhlfahrerInnen und Menschen mit Kinderwägen sowie Reduzierung der Fahrradabsperrmöglichkeiten sind die Folge“, so Prack.

Einer völligen Abschaffung der Plakatständer würden die Grünen dann zustimmen, wenn es für kleine Parteien, die sich keine großflächigen Plakate leisten können, Alternativen gibt. Eine solche Alternative wären etwa die sogenannten „Hohlkammerplakate“, die in ausreichender Höhe im Straßenraum angebracht werden und daher keine Geh- und Sichtbehinderung für PassantInnen darstellen. Die Hohlkammerplakate werden unter anderem in Berlin in Wahlkämpfen verwendet.

Die Grünen Wien fordern den zuständigen Stadtrat Mailath-Pokorny auf, nun Nägel mit Köpfen zu machen und eine entsprechende Verordnung zu erlassen, statt auf den Goodwill der Parteien zu vertrauen.

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0 Kommentare

  • ja solange es in wien keine erlaubnis für holkammerplakate gibt, müssen für die grünen wien leider leider auch die behinderten herhalten und sich weiterhin damit abfinden das die plakatständer ihnen den weg auf den gehsteigen verstellen. es braucht überhaupt keine plakatständer, ist ja sowieso nur hinausgeschmissenes geld.