Reaktionen / Leserbriefe

Wir bringen hier Interessante Aussschnitte

Manfred Huber:

Ich habe mit großem Interesse immer wieder die BIZEPS-Info gelesen. Diese Informationen – die es sonst praktisch nirgends gibt – sind zur Bildung meiner eigenen Meinung und in Diskussionen sehr hilfreich, speziell in letzter Zeit im Zusammenhang mit den vielen „Sparpaket-Diskussionen“.

Ich freue mich auch, daß es in Wien eine Organisation gibt, die sich für selbstbestimmtes Leben von Behinderten einsetzt.

Brigitte Ederer:

Sehr geehrter Herr Stockner!
Da Sie die Mail sowohl an Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky als auch an mich gesandt haben, werde ich für uns beide antworten. Bei meinem Vorschlag ging es mir um folgende Anliegen: Leider gibt es auch Fälle, wo das Pflegegeld nicht der zu pflegenden Person zugute kommt, sondern Familienangehörige dies anderweitig verwenden und somit vor allem ältere Menschen schlecht betreut werden.

Wie Sie aus eigener Erfahrung besser als ich wissen, bedeutet die Pflege eines behinderten Menschen rund um die Uhr für denjenigen, der die Betreuung überhat, eine große psychische und körperliche Anstrengung. Eine Entlastung könnten hier Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Tageszentren oder mobile soziale Dienste darstellen. Längerfristig ergäbe es daher durchaus Sinn, das Pflegegeld zu teilen: Ein Teil Geldleistung, der andere Teil Vouchers (Gutscheine) für die Inanspruchnahme sozialer Dienste. Damit könnte man zwei Ziele erreichen: Erstens die Entlastung der Angehörigen und zweitens Kontrolle und professionelle Unterstützung bei der Pflege.
Mag. Brigitte Ederer, Bundesgeschäftsführerin der SPÖ
(Brief an die Selbstbestimmt Leben Initiative-Innsbruck)

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