„Rechtsabbiegen bei Rot“ vorerst gestoppt

Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich zeigt sich erleichtert.

Blinde Frau geht Blindenleitlinien entlang
BIZEPS

Das unter dem ehemaligen Verkehrsminister Norbert Hofer angedachte Projekt „Rechtsabbiegen bei Rot“ ist vorerst gebremst worden.

Hätte schon Ende April 2019 der Pilotversuch in Linz starten sollen, wurde nun vom Linzer Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) verlautbart, dass das Projekt derzeit nicht weitergeführt werde, so lange nicht klar ist, ob der/die neue BundesministerIn auch hinter dem Projekt stehen würde.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband (BSVÖ), der vorab mehrmals das Gespräch mit dem ehemaligen Bundesminister Hofer gesucht hatte, um von dem Projekt dringend abzuraten, zeigt sich über die jüngsten Entwicklungen erleichtert.

Rechtsabbiegen bei Rot hätte eine selbstständige, selbstbestimmte Mobilität für blinde und sehbehinderte Menschen unmöglich gemacht. Das Stoppen dieses Projekts des ehemaligen Verkehrsministers ist der absolut richtige Schritt“, so Dr. Markus Wolf, Präsident des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Österreich.

Der BSVÖ wird, sobald der Ministerposten in einer neuen Regierung wieder fix neu besetzt ist, seinen Standpunkt zum Thema „Rechtsabbiegen bei Rot“ wieder vorbringen. Die Sicherheit aller Verkehrsteilenden muss vorgehen und darf nicht für Prestigeprojekte geopfert werden.

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Ein Kommentar

  • Gott sei es gedankt, dass dieser Nonsens von Hofer (FPÖ) jetzt nicht mehr Gültigkeit haben wird. So ein Wahnsinn hätte für Menschen, die den Gehsteig zum überqueren von Straßen nutzen müssen, dass sie noch mehr gefährdet gewesen wären. Der angekündigte Spuk hat ein Ende und wird hoffentlich nicht mehr gefordert.