Regionalmedien Austria hat österreichweit 360 Gebäude auf Barrierefreiheit untersucht

Im Fokus standen Gebäude der Arbeiterkammer, der Wirtschaftskammer, Bahnhöfe, Bezirkshauptmannschaften und Rathäuser. Getestet wurde vor allem in den Bezirkshauptstädten.

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Im Sommer 2015 griff die Regionalmedien Austria AG, die 129 Bezirksblätter und Zeitungen vertreibt, das Thema Barrierefreiheit groß auf.

„Die nun ausgewertete Untersuchung zeigt: 57 Prozent der getesteten Gebäude sind barrierefrei, 29 Prozent sind verbesserungswürdig und knapp 14 Prozent sind nicht barrierefrei“, ist einer aktuellen Aussendung der Regionalmedien Austria AG zu entnehmen. Die Ergebnisse werden online präsentiert.

Mit Unterstützung von behinderten Menschen begutachtete die Regionalmedien Austria AG österreichweit eine Vielzahl von Gebäuden, um zu prüfen, ob sie den Ansprüchen des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes entsprechen.

Selbst Sozialminister Hundstorfer glaubt – trotz 10 jährige Übergangsfrist – nicht, dass das Gesetz eingehalten wird. „Ich glaube, wir werden es nicht schaffen“, zitiert die Wiener Zeitung den Sozialminister.

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0 Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Srb!
    Ich bin ein E-Rollstuhlfahrer und ich wurde von einer Redakteurin des Bezirksblattes für eine Teilnahme an einem Bericht über die Barrierefreiheit in den Bezirksämtern angesprochen. Gerne bin ich dem Ersuchen nachgekommen und es wurden in meiner Begleitung die für den 21 und 22.Bezirk zuständigen Ämter auf ihre Barrierefreiheit untersucht. Da ich keine wie immer geartete Vorbildung für das Bauwesen mitbrachte war mir eigentlich nur wichtig: „Komme ich mit meinem E-Rollstuhl dorthin wohin ich möchte, oder werde ich durch eine Barriere behindert“. So viel zu den Möglichkeiten eines einfachen Mitbürgers.

    Liebe Grüße sendet Euch
    Walter Martinek und Hermes

  • @ Kornelia Götzinger: Danke Kornelia für die Info. So habe ich es mir vorgestellt. Vermutlich sind nicht mehr als maximal 20 Prozent dieser getesteten Gebäude tatsächlich barrierefrei. Und auf die Bedürfnisse von hör- und sehbehinderten Menschen ist vermutlich erst gleich gar nicht eingegangen worden.

    Danke auch dir Pepo für deine Info. Hat vielleicht jemand einen Leserbrief geschrieben und diesen Unsinn korrigiert?

  • Ich habe bei den Tests mitgemacht. Es gab es keine Kriterien – jedes Gebäude wurde individuell begutachtet. Allerdings haben viele Journalisten nicht mitgeschrieben sondern im Nachhinein aus ihren Erinnerungen geschrieben. Ausserdem wurde vieles beschönigt, was eigentlich meinerseits kritisiert bzw. angemerkt wurde.

  • @Manfred Srb: Der Test wurde ausschließlich mit Rollstuhlnutzern durchgeführt. Es sind Momentaufnahmen, wobei es auf die jeweiligen Redakteure, aber auch auf die Betroffenen angekommen ist, wie dieser Test gestaltet wurde.
    Siehe BMIN-Nachrichten: http://www.bmin.info/Nachrichten/Nachrichten_files/4f8b1231ced474a737a1a808ca52801c-19.php

  • Ich zweifle auch an Kriterien der Untersuchung. Ob sie den verschiedenen ÖNORMEN für Barrierefreiheit, insbesondere auch, was die Bedürfnisse von seh- und hörbehinderten Menschen angeht, entsprechen.

  • Die Begutachtung ist in Gänze in Frage zustellen.
    Was sind das für Gebäude gewesen die man getestet hat hat man sich vorher angemeldet oder war es eine spontan Überprüfung und außerdem was sind 360 Gebäude bei einer Bausubstanz von vielen Millionen Objekten ?
    NICHTS
    Wer will hier aus welchen Gründen uns betroffene am Nasen Ring durch die Manege führen? Welche Kriterien wurden an Barrierefreiheit angelegt ?

    Nur Barrierefreiheit für Rollis, Seh , Hörbeeinträchtigte oder …….. ?

  • Kennt vielleicht jemand die Kriterien für die Tests?