Eurovision Song Contest 2015: Zwei sehr intensive Wochen liegen hinter mir
Zwei Wochen, in denen ich eine Berg- und Talfahrt der Gefühle erlebt habe. Kick-Off Das Erlebnis Songcontest begann für mich …
Als ich 2025 das Songcontestfinale verfolgte war die Freude groß als JJ mit Wasted love den 3. Sieg für Österreich beim Eurovision Song Contest (ESC) holte.
Zwar war der Weg noch weit, aber mein Ziel war klar definiert, wie schon 2015 wollte ich auch 2026 als Freiwillige beim größten Musikevent der Welt mitwirken und euch hautnah mit Infos insbesondere zum Thema Barrierefreiheit versorgen.
Um es kurz zu machen. Ich habe es geschafft. Ich bin wieder dabei!
Im Dezember 2025 begann der ORF mit der Suche nach Freiwilligen für den ESC. Bereits hier wurden Menschen mit Behinderungen speziell angesprochen sich zu bewerben. Mehr als 1.800 Interessierte folgten dem Aufruf.
Mittels Selfie-Videos konnte man sich für das Auswahlverfahren anmelden. Man beantworte dabei drei Fragen zu Motivation, Persönlichkeit und Eventerfahrung. Für die Beantwortung der Fragen standen jeweils bis zu 60 Sekunden zur Verfügung. Außerdem musste ein Lebenslauf eingereicht werden.
Rund 800 Bewerberinnen wurden dann zum Casting nach Wien eingeladen, Dort wurden Sprachkenntnisse geprüft, Fotos gemacht und ein passender Aufgabenbereich festgelegt. Das Casting fand in einer barrierefreien Location statt.
Menschen mit Behinderungen führten das Castinggespräch mit der Accessibility-Agentur FullAccess. In meinem Fall wurde zum Beispiel besprochen welche Bedürfnisse ich aufgrund meiner Behinderung habe, dass ich eine barrierefreie Toilette am „Arbeitsplatz“ benötige und von persönlichen Assistentinnen begleitet werde. Ganz offen sprachen wir auch über die Probleme die ich noch 2015 aufgrund meiner Behinderung hatte.
Am 27. April 2026 startete mit dem Kick off Event für die meisten der 600 Freiwilligen ihre Tätigkeit. Ich werde vor allem in der ESC Woche im Eurofanhouse im Wien Museum im Einsatz sein und euch von dort, der Wiener Stadthalle, dem Eurovision Village und dem ein oder anderem Sideevent berichten, ob Wien tatsächlich die europäische Vorreiterstadt für barrierefreie Veranstaltungskultur ist.
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