Rückschau BeSt barrierefrei 2010

927 MessebesucherInnen wurden im Rahmen der BeSt barrierefrei an den beiden Messeständen des Bundessozialamts, Landesstelle Wien, erreicht. 403 Informations- und Beratungsgespräche wurden von den BeraterInnen am Messestand i01/i02 geführt.

BeST barrierefrei
BeST

Betroffene, Angehörige und Interessierte konnten sich direkt am Stand zu den Angeboten der Berufsorientierung, Bildung, Beruf und Förderungen für junge Menschen mit Behinderung/Benachteiligung informieren und beraten lassen.

Beratung in österreichischer Gebärdensprache und muttersprachliche Beratung (bosnisch/kroatisch/serbisch, polnisch) ermöglichten einen breitgefächerten Zugang zu den Informationen. Beratung für Angehörige von jungen Menschen mit Behinderung ergänzten das Angebot am Messestand i01/i02 optimal.

Im barriere-frei-raum nahmen mehr als 285 junge Menschen mit und ohne Behinderung an den interaktiven Workshopangeboten teil. „Ausprobieren und mitmachen“ war hier das Motto, was bei den MessebesucherInnen großen Anklang fand. Auch hier wurden 239 MessebesucherInnen informiert und beraten.

Den Zugang zu den Informationen über die Angebote für Menschen mit Behinderung/ Benachteiligung zu gewährleisten, ist neben Sensibilisierung, Aufklärung und Beratung eines der wichtigsten Ziele der BeSt barrierefrei.

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0 Kommentare

  • Ich möchte den letzten Eintrag von Peter noch ergänzen – z.B.: Menschen, die schon in jungen Jahren oder von Geburt an einen Rollstuhl benötigen, können durch oft fehlenden geeigneten Behinderten-WC-Anlagen, Folgeschäden auftreten, die bis zur Inkontinenz führen.
    Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht! – und da sind provokante Aussagen von Menschen, die nicht mit dieser Problematik unmittelbar konfrontiert worden sind mehr als entbehrlich. Es sollte mehr Öffentlichkeitsarbeit stattfinden, damit solche unqualifizierte – provokante Aussagen, wie ich von diversen Forums-eintragen lesen musste, gar nicht mehr stattfinden.

  • @anonym. Natürlich ist eine Behinderung keine Krankheit, wenn Sie jetzt im klassichen Sinne beispielsweise an einen gehörlosen Menschen denken. Es gibt aber sehr viele Erkrankungen, wie zum Beispiel schwere Herzerkrankungen oder Lungenerkrankungen (und viele andere), die eine erhebliche Behinderung bedeuten. Das ist also tricky! Wir wissen nicht, warum rollstuhl 100 einen Rolli braucht, es kann ein Unfall gewesen sein, oder auch eine Erkrankung mit einem chronischen Verlauf … Diese Definitionsgeschichten sind ja im Grunde wirklich ein Problem, weil man damit die ziemlich große Gruppe der behinderten Menschen unnötigerweise verkleinert … Wir wissen nicht, wie der einzelene betroffene Mensch sich fühlt, wieviel Hilfe er bekommt … Davon wird wohl nicht unwesentlich abhängen, wie sich jemand selbst sieht! Aktuell denke ich im persönlichen Bekanntenkreis an einen Mann im Rolli, der an einem Tumor im Rückenmarksbereich erkrankt ist. Der würde sich nie als behindert bezeichnen, sondern als krank …

  • um das mißverständniß aufzuklären zu meinem artikel ich glaube schon das der mieter in einem rolli sitzen sollte sonst währe ja die vorhandene rollstuhl auffahrtsrampe noch mehr hohn als schon die vergabe von wiener wohnen an nicht behinderte salopp gesagt GESUNDE also bitte zuerst denken dann schreiben dann wüßte auch der zweifler um was es geht sorry ich hoffe der rest versteht mich danke gruß aus dem HAYDEN-HOF

  • zumindest sollte masn schon im rollstul sitzen für was währe dann die rollstuhl auffahrtsrampe lieber anoymer ??

  • Die gesamte Wohnungsvergabe sollte reformiert werden! Ausschließlich soziale (derzeit ist ja nicht einmal drohende Wohnungslosigkeit ein Punkt)Kriterien sollte da wichtig sein! Wohnungen sollte nur befristet (10 Jahre) vergeben werden, weil manche Menschen sich ja im Laufe der Zeit andere Wohnungen leisten können. Dass die Vererbung und Weitergabe abgeschafft gehört, sollte klar sein. Dann würde es massiv mehr freie Wohnungen geben! Mehr gebaut müsste auch werden – das Wohnbauvolumen ist ja in den letzten Jahren eher bescheiden gewesen und die Wohnungsnot ist mittlerweile ein echtes soziales Problem.

    Da es so wenige barrierefreie Wohnungen gibt, ist es absolut notwendig, dass diese nur an erheblich mobilitätseingeschränkte Personen vergeben werden!!! Es müsste bei Neuvergaben so sein, dass Leute mit Zuweisungsschein und bestehender Behinderung als erste zum Zug kommen. Ich habe ähnliches auch erlebt, allerdings in Salzburg und bei Genossenschaftswohnungen. Da war die Problematik aber, dass die Wohnung weder vom Baukostenanteil, noch von den laufenden Kosten her für die behinderten Menschen, die sich interessiert haben, leistbar gewesen wäre. Da ist dann eine Familie eingezogen – ebenfalls eine große Wohnung. Es bestünde dringender Handlungsbedarf im rechtlichen Bereich: Was die Anzahl der barrierefreien Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen anlangt, deren Vergabe und natürlich beim Finanziellen. Den Ärger von Rollstuhl 100 kann ich daher sehr gut verstehen! Was wäre mit Volksanwalt/Bürgeranwalt (orf)?

  • @klaus Widl + anonym: Da ich die Situation im Haydnhof kenne möchte ich ergänzen – Rollstuhl 100 Hat folgende Situation: Im Haydnhof befindet sich eine wunderschöne Anlage mit Auffahrtsrampe (Reihenhaussiedlung im Gemeindebau) – ideal für RollstuhlfahrerInnen; Seine Nachbarwohnung ca. 100m2, wurde an ein Ehepaar mit zwei Kindern vergeben (nicht behinderte Personen). Es ist schon skurril, da ja genug Familien, wo ein Mitglied ein „Rolli“ ist, adaptierte Wohnungen suchen.

    Rollstuhl l00 hat rechtlich KEINE Möglichkeit, solange die Familie die Miete bezahlt und sich an die Hausordnung hält, andere Nachbarn (Rollis) zu bekommen.

  • ©rollstuhl100 – behindert sein ist nicht gleich krank sein

  • @ rollstuhl 100: Das mit „gesunde Mieter“ verstehe ich so überhaupt nicht. Muss ich denn krank sein, um eine barrierefreie Wochnung zu bekommen?

  • wie ist es dann noch immer möglich das wiener-wohnen eine barrierefreie wohnung mit rollstuhl auffahrtsrampe an gesunde mieter vergibt wie ist es möglich das die bezirksvorstehung in meidling noch immer den bau einer rollstuhl auffahrtsrampe für eine rollstuhlpraxis ord.dr.larcher alle beiden fälle im HAYDEN-HOF unter dem vorsitz einer total unfähigen bezirks vorsteherin fr,votova hingänglich bereits in den medien für ihre unfähigkeit bestens bekannt