Rückschritte in der Behindertenpolitik in Österreich

Im ORF-Interview blickt die Vorsitzende des Monitoring-Ausschusses kritisch auf die letzten Jahre zurück.

Marianne Schulze
Licht für die Welt

„Für Menschen mit Behinderungen haben die vergangenen Jahre mehr Rückschritte als Fortschritte gebracht. Das kritisiert Marianne Schulze, die wiedergewählte Vorsitzende des Monitoring-Ausschusses, der die Einhaltung der UNO-Behindertenkonvention in Österreich überprüft“, berichtet das Ö1-Mittagsjournal am 1. Februar 2013.

Als Beispiele für Versäumnisse nennt sie Kürzungen beim Pflegegeld, die hohe Anzahl der Schülerinnen und Schüler in Sonderschulen und die Verschiebung der Barrierefreiheit der öffentlichen Gebäude.

Schulze möchte in den kommenden Jahren Druck machen, damit sich die Bundesregierung konkrete und verbindliche Ziele setzt – zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Wichtig wäre vor allen Dingen eine G L E I C H S C H A L T U N G für die verbesserte Barrierefreiheit im Nahverkehr.
    Hierbei geht es nicht NUR um Stufenlosen Einstieg und Fahrstuhl und Rampen, sondern um den Verzicht auf lösen der Fahrausweise.
    Wie in Deutschland solle es UNBEDINGT in der KOMPLETTEN EU – zumindest in ALLEN 26 Deutschsprachigen Bundesländern – die unentgeltliche Beförderung im Nahverkehr geltend gemacht werden.
    D.H. Der Behinderte löst sich irgendwo am Schalter für ca. 70 – 100 Euro eine Jahreskarte für den Behindertenausweis/Behindertenpass und darf ein GANZES JAHR lang alles was im Nahverkehr Räder hat (Außer Taxi) nutzen.

    Die Gültigkeit wäre auch GRENZÜBERSCHREITEND.

    Somit wäre auch die R E I S E F R E I H E I T bedeutend verbessert.

    Es sollen ALLE Behinderten das Angebot bekommen, welche mehr als 65 % behindert sind, und NICHT NUR die Rollstuhlfahrer und Blinde !

    Mehr darüber s. HIER:
    Facebook: https://www.facebook.com/groups/651876751515571/permalink/655166854519894/

    Gruß
    Ulrich Parniske
    PRO-BAHN-Mitglied

  • Auch von mir ein riiiiesen Lob an die bisherige Arbeit UND alles Gute für die weitere Arbeit! Der Ö1-Bericht ist sehr, sehr gut und deutlich in seiner Aussage!

  • @Martin Ladstätter: Ich wollte damit nur sagen, dass Teletextleser einen verfälschten Eindruck durch diese Kurzform bekommen!

  • @ORF-Teletext-Leser: Das Medium Teletext muss verkürzen. Ich empfehle daher das Original anzuhören (ist auf oe1.orf.at online) bzw. den im Artikel verlinkten Ö1-Beitrag mit Audio-Datei zu lesen. Dann ist alles klar. :-)

  • Im ORF Teletext Seite 117 klingt dies etwas anders – moderater: „Behinderte: Ein Umdenken“ – Taten der Politik müssen erst folgen, aber man habe den Beginn eines Umdenkprozesses erreicht. Und weiter: Der Umdenkprozess führe weg vom „Armen Hascherl-Image“ zum selbstbestimmten Leben. Hier sei noch viel zu tun. Die Pflegegeldhöhe richte sich nach medizinischen Befunden. Und nicht danach wie viel Unterstützung ein behinderter Mensch brauche um selbstbestimmt zu leben. Die Sonderschulen gehören abgeschafft. Normale Schulen müssen auch mit Blinden, Gehörlosen etc. arbeiten.