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Russland: Eine nicht alltägliche Hausaufgabe

Integratives Lernen an einer Moskauer Gesamtschule. UNICEF finanzierte Pilotprojekt der Behindertenorganisation "Perspektiva" zur schulischen Integration.

Von 500.000 behinderten schulpflichtigen Kindern „bleibt einem Drittel bisher jegliche Schulbildung verwehrt“, berichtet die „Moskauer Deutsche Zeitung“ zur Situation der schulischen Integration in Russland.

Julia Simonowa (22) ist Rollstuhlfahrerin und Mitarbeiterin der Behindertenorganisation „Perspektiva“. Sie hat einige Zeit in den USA gelebt. Im Rahmen eines Projektes wird die schulische Integration in Moskau gefördert, indem die Kinder für das Thema sensibilisiert werden.

„Ich habe meine Hausaufgaben gemacht“, tritt ein kleines Mädchen stolz vor die 22-Jährige hin. Die Kinder sollten zu Hause die Treppenstufen zu ihrer Wohnung zählen.

Die Schule wird eine der ersten integrativen Schulen in Moskau sein und als solche im Rahmen des Projekts „Schule ohne Schranken“ von der UNICEF finanziert. Einen Aufzug hat man bereits installiert, behindertengerechte Toiletten und Rampen an den Eingangstreppen sollen folgen, so die „Moskauer Deutsche Zeitung“ weiter.

„Ich hoffe, dass wir in zehn bis 15 Jahren die Situation in Russland so verbessern können, dass die Behinderten als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft am öffentlichen Leben teilnehmen können“, berichtet die „Perspektiva“-Mitarbeiterin Simonowa abschließend.

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