Salzburg: 1500 Unterschriften für Lift

Die ÖVP hat den Aufzug mit der Begründung ,Finanznot' immer wieder abgelehnt.

Tafel mit dem Aufdruck Salzburg
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Um ihre Empörung darüber auszudrücken, daß der bereits 1992 im Salzburger Gemeinderat einstimmig beschlossene Bau eines Aufzugs im Schloß Mirabell bis heute nicht erledigt ist, versammelten sich etwa 30 RollstuhlfahrerInnen vor der – für sie unüberwindlichen – Treppe zum Bürgermeistersitz im Schloß Mirabell.

Die ÖVP hat den Aufzug mit der Begründung ‚Finanznot‘ immer wieder abgelehnt. Anders Stadtrat Josef Huber (SPÖ), der die Unterschriften-Listen mit den Worten „Ich hoffe, bei der Budgetsitzung eine Mehrheit für den Lifteinbau zu finden“ entgegennahm.

Ein Vertreter der Selbstbestimmt-Leben-Initiative Salzburg kündigte daraufhin an: „Wenn wieder abgelehnt wird, bleibt uns nur noch ein Sitzstreik!“

Laut Stadtrat Huber wird im Frühjahr 1998 mit den Arbeiten für den Lift begonnen. Dieser Erfolg konnte durch die Zusammenarbeit von ÖZIV, MOHI und SLI-Salzburg erreicht werden.

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