Salzburg: Ausstellung „Lebens(un)wert“ noch bis 2. November zu sehen

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. November 2008, im Salzburg Museum zu sehen. Sie gibt den Opfern der NS-Euthanasie aus dem Bundesland Salzburg symbolisch ihre Lebensgeschichte, ihr Gesicht und ihren Platz in unserer Mitte zurück.

Auf 434 Stofffahnen steht jeweils der Name eines Menschen
Fischer, Mag. Manfred

Die Schau wird in Kooperation mit der „Laube sozial-psychiatrische Aktivitäten GmbH“ gezeigt. Das Salzburg Museum ist die vorerst die letzte Station dieser Ausstellung, die erstmals im Oktober 2006 im Halleiner Keltenmuseum zu sehen war. Bisher haben allein im Salzburg Museum knapp 17.000 Menschen die Ausstellung besucht – darunter mehr als 50 Schulklassen.

434 Menschen wurden dem Vergessen entrissen

434 Menschen mit Behinderung traten zwischen 1938 und 1945 vom Bundesland Salzburg aus den Weg in die Euthanasieanstalten des NS-Regimes an – für sie war es ein Weg ohne Wiederkehr. Walter Reschreiter von der Laube GmbH recherchierte mit seinem Team die Lebensgeschichten der Salzburger Opfer des NS-Tötungsprogramms für chronisch kranke und behinderte Menschen. Die Namen der 434 bekannten Opfer aus dem Bundesland Salzburg stehen auf weißen Fahnen, die im Ausstellungsraum von der Decke hängen. Im gesamten Deutschen Reich und Polen fielen dem NS-Euthanasie-Programm zirka 200.000 Menschen zum Opfer.

Genauere Informationen zur Ausstellung finden siehe hier.

Kontakt

Salzburg Museum in der Neuen Residenz
Mozartplatz 1, 5010 Salzburg
Tel.: 0662/620808-0
Fax: 0662/620808-720
office@salzburgmuseum.at

Das Museum ist problemlos berollbar und es ist ein WC für behinderte Menschen vorhanden. Blinden- und Partnerhunde dürfen mitgenommen werden. Behindertenparkplätze befinden sich vor dem Museum auf dem Mozartplatz. (Siehe weiters)

Öffnungszeiten: Di bis So 9-17 Uhr, Do 9-20 Uhr

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich