Salzburg setzt auf Barrierefreiheit

Im Lehrbauhof in Salzburg ist das Thema Barrierefreiheit in den nächsten Monaten ein Ausbildungsschwerpunkt.

Bauplan mit Zirkel
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„Hausbesitzer sollten beim Umbauen nicht nur an Wärmedämmung denken, sondern auch an Barrierefreiheit“, sagt Ronald Setznagel vom Lehrbauhof.

„Wenn der Kunde zum Baumeister kommt und sich über die thermische Sanierung seines Gebäudes beraten lässt, dann soll der Baumeister ihm als kompetenter Ansprechpartner auch den Hinweis gegeben können, das Objekt barrierefrei zu gestalten“, rät laut ORF-Salzburg.

Barrierefreies Bauen rechnet sich

Barrierefreies Bauen habe mehrere positive Auswirkungen und auch die Kosten für den barrierefreien Umbau rechnen sich schnell. „Wenn es gelingt Wohnungen und Häuser so zu adaptieren, dass man auch mit einer Beeinträchtigung dort weiterwohnen kann, dann ist das sozial ein großer Vorteil. Es ist aber auch wirtschaftlich gesehen gut für die Baumeistern, wenn sie sich dem Thema annehmen“, so Setznagel.

Auch die Herausforderungen der Überalterung der Bevölkerung spricht Gunther Graupner von der Forschungsstelle der Bauakademie an: „Wenn man es schafft, nur ein Jahr länger in dem eigenen Haus bleiben zu können, rechnet sich der Umbau bereits im Vergleich zu den Heimkosten, die in diesem Bereich anfallen würden.“

Oberösterreich wird an Kurzsichtigkeit von Haimbuchner leiden

Ganz anders stellt sich die Situation in Oberösterreich dar. Der zuständige Wohnbaulandesrat, Manfred Haimbuchner (FPÖ), kündigte an, im Rahmen der Wohnbauförderung bei der Barrierefreiheit sparen zu wollen.

Aufgrund diesbezügliche Proteste erläuterte er im BIZEPS-INFO Interview, was er sich von dieser Vorgangsweise erhofft.

„Wenn man sich die Antworten des oberösterreichischen Wohnbaulandesrates, Manfred Haimbuchner (FPÖ), auf die BIZEPS-Fragen betreffend Barrierefreiheit von geförderten Wohnbauten ansieht, fühlt man sich um mindestens 20 Jahre zurück versetzt“, zeigt sich Mag. Manfred Fischer in einer Reaktion entsetzt.

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