7. Woche 2026 – Zeigetafel bei Kinderspielplatz
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …
Am 14. Jänner 2026 wurde das neue Salzburger Veranstaltungsgesetz mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und SPÖ beschlossen. Zahlreiche kritische Stellungnahmen von Organisationen von Menschen mit Behinderungen wurden in den Erläuterungen zwar erwähnt, inhaltlich aber ignoriert.
„Das Veranstaltungsgesetz der schwarz-blauen Landesregierung ist für Menschen mit Behinderung eine große Enttäuschung. Denn für sie heißt es weiterhin bei vielen Veranstaltungen ‚bitte draußen bleiben‘“, so die GRÜNE Inklusionssprecherin Kimbie Humer-Vogl.
Statt verbindlicher Barrierefreiheit enthält das Gesetz nur ein Minimalkriterium: Ab 500 Besucher:innen müssen zwei Rollstuhlplätze vorhanden sein. Ansonsten hängt die Teilnahme für Menschen mit Behinderung vom „Goodwill“ der Veranstalter:innen ab.
Diese können, je nach örtlichen Gegebenheiten, technischen Möglichkeiten, und wirtschaftlicher Zumutbarkeit entscheiden, ob sie die Veranstaltung barrierefrei gestalten oder eben nicht.
Wie wenig das in der Praxis reicht, schildert Monika Schmerold, Obfrau und Gründungsmitglied von „Knackpunkt Salzburg“:
Rollstuhlplätze stehen bei vielen Veranstaltungen neben den Sitzreihen, das ist alles andere als inklusiv oder barrierefrei. Außerdem muss die Begleitung dann oft woanders sitzen.
Andere Veranstaltungen sind für mich gar nicht möglich: Bierzelte ohne barrierefreie Zufahrt, Christkindlmärkte mit offener Kabelführung oder Krampusläufe ohne Podest.
Ich muss jedes Mal, bevor ich eine Veranstaltung besuche, aufwändig recherchieren, wie es um die Barrierefreiheit steht.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …