Schon viel erreicht – noch viel zu tun: 2022 Barrieren in allen Lebensbereichen abbauen

Licht für die Welt zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen: „We are able“ - Politische Ankündigungen umsetzen

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Licht für die Welt

„We are able – Wir können das“, ist Teresa Jose Guente, Projektpartnerin von Licht für die Welt in Mosambik überzeugt. Die blinde Mosambikanerin spricht im Namen der Blindenvereinigung ihres Landes und fordert ihre Regierung auf, Menschen mit Behinderungen auf deren Weg in die Arbeitswelt besser zu unterstützen.

Dafür brauche es inklusive Bildung und Lehrmaterialien in unterschiedlichen barrierefreien Formaten, beispielsweise in Braille oder Gebärdensprachen.

Licht für die Welt engagiert sich, damit Teresa Jose Guente ihr Ziel erreicht. Jeder Mensch soll sein oder ihr Potential entfalten können. Anlässlich des 3. Dezembers, des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, hat Licht für die Welt PartnerInnen, ExpertInnen und KollegInnen gefragt, welche Erfolge sie 2021 erreicht haben und wonach sie 2022 streben.

Die Antworten sind eindeutig: Viel ist schon erreicht worden, aber viel ist noch zu tun. Im nächsten Jahr sollen politischen Ankündigungen Taten folgen. Das heißt Bildung, Arbeitsmarkt und humanitäre Hilfe müssen inklusiv werden.

Asunta Adut, Inklusionsberaterin im Südsudan, ruft etwa die Regierung auf, die heuer verabschiedete Richtlinie für inklusive Bildung in Kooperation mit NGOs umzusetzen. Sie ist überzeugt: „Wir müssen die Barrieren abbauen und Menschen mit Behinderungen in alle Lebensbereiche inkludieren. Denn wir Menschen mit Behinderungen können das, we are able“.

Humanitäre Hilfe inklusiv machen

Soulaymane Ouedraogou, Generalsekretär der lokalen Behindertenbewegung in Burkina Faso, fordert, dass Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe inklusiv sein müssen. Sowohl in der aktuellen Sicherheitskrise in dem Westafrikanischen Land als auch in der Antwort auf die Pandemie.

Hannan Endale, Licht für die Welt Mitarbeiterin in Äthiopien, hat eine ähnliche Forderung: humanitäre Hilfe muss Menschen mit Behinderungen besser erreichen. In der Post Covid-19 Welt sollen sie eine zunehmend wichtige Rolle spielen und Leadership übernehmen.

Weitere Informationen: Hier geht es zur Playlist mit den Vorhaben für 2022

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