Schweiz: Betroffene fordern Geld für Persönliche Assistenz

Im Rahmen einer Aktion forderten Betroffene in Bern Direktzahlungen, um Persönliche Assistentinnen und Assistenten anstellen zu können.

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Die „Fachstelle Assistenz Schweiz“ (FAssiS) organisierte am 3. Dezember 2006 in Bern einen Aktionstag zur Einforderung eines Assistenzbudgets für alle Betroffenen.

„Es ist lausig kalt gegenüber dem Bundeshaus. Der Wind pfeift durch alle Ritzen der provisorisch aufgestellten Zelte. Hier führen Menschen mit erheblichen Behinderungen ihre Aktion ‚assistenzbudget.ch‘ durch“, ist einer Presseaussendung der Organisatoren zu entnehmen.

Die Fachstelle hat zu dieser Aktion aufgerufen, weil eine „nicht unbedeutende Anzahl“ unter den 35.000 Bezieherinnen und Beziehern der schweizer Hilflosenentschädigung an einem selbstbestimmten Leben gehindert wird, da sie keine ausreichenden Direktzahlungen für Persönliche Assistenz bekommen.

„Mit dieser Direktzahlung an die Betroffenen könnten diese Persönliche Assistentinnen und Assistenten anstellen. Ein solches Assistenzmodell wird derzeit vom Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) in einem bis zunächst Ende 2008 laufenden Pilotversuch getestet“, berichtet Katharina Kanka von der FAssiS und hält fest: „Wir fordern eine umfassende Einführung des Assistenzbudgets für alle Bezieherinnen und Bezieher der Hilflosenentschädigung in der Schweiz“.

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