Schweiz: Keine neuen Regelungen für die Sterbehilfe

Die Sterbehilfeorganisationen Exit und Dignitas haben nach eigenen Angaben zusammen "354 Personen in den Tod begleitet", berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).

Flagge Schweiz
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Es gab Initiativen in der Schweiz die eine schärfe Regelung bei der Sterbehilfe verlangten. Diese wird aber nun nicht erfolgen, berichtet die NZZ.

Im Jahr 2009 wollte der Schweizer Bundesrat die organisierte Sterbehilfe einschränken. Immer wieder gab es Berichte von fast unglaublichen Vorfällen – wie der Sterbehilfe am Parkplatz und grundsätzliche Bedenken.

„Wie lange wird es dauern, bis aus der Möglichkeit eine aktive Erwartung wird?“, fragte Peter Wehrli vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Zürich.

Das Geschäft

Teilweise haben die Sterbehilfe-Organisationen Sterbewillige im Ausland „regelrecht rekrutiert“, erinnert die SZZ. Dies habe sich aber nun geändert, ist dem Artikel weiter zu entnehmen.

Die Sterbehilfe-Organisationen sollten deshalb ihre Bücher offen legen müssen, damit sich feststellen lasse, ob hinter den Suizidbegleitungen lukrative Geschäfte stecken, forderte Ständerätin Christine Egerszegi.

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