Schweiz: Resümee vier Jahre Behindertengleichstellungsgesetz

"Dort, wo man die Behindertengleichstellung sich selber überlässt, sind keine Fortschritte sichtbar", hält Peter Wehrli vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben (ZSL) in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) fest.

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Vier Jahre nach Inkrafttreten fällt die Bilanz für ihn zwiespältig aus, hält der Leiter des Zentrums für Selbstbestimmtes Leben in Zürich fest. Im Bereich öffentlicher Verkehr sei schon einiges erreicht worden und dies sei der Schweizer Bahn (SBB) zu verdanken.

Unbefriedigender sei die Situation im Baubereich, so die NZZ weiter, die berichtet: „Es seien keine langfristigen Ziele vorhanden, und das Gesetz beschränke sich auf Minimalstandards, die zudem nur bei Um- oder Neubauten „öffentlich zugänglicher“ Gebäude und Anlagen sowie größeren Geschäfts- und Wohnbauten mit mehr als acht Einheiten angewandt werden müssen.“

Es gebe zwei Gleichstellungs-Fachstellen, doch beiden mangle es an einer langfristigen Planung, bemängelt er.

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