Selbstbehalt beim Wiener Freizeitfahrtendienst wird angehoben

FSW: Der Selbstbehalt pro Fahrt beim Wiener Freizeitfahrtendienst für behinderte Menschen wird ab 1. Mai 2012 von 1,60 Euro auf 2 Euro erhöht.

Fahrtendienstbus Wiener Lokalbahnen
Wiener Lokalbahnen

„In Anlehnung an die Tariferhöhung der Wiener Linien für Einzelfahrscheine, wird der Selbstbehalt angepasst: Ab 1. Mai 2012 sind pro Fahrt € 2, für Personen mit einem Sozialpass A bzw. Mobilpass € 1 zu bezahlen“, ist der diesbezüglichen Eintragung auf der Homepage des Fonds Soziales Wien (FSW) zu entnehmen.

Entwicklung des Selbstbehaltes

Immer wieder wurde in der Vergangenheit von der Verwaltung argumentiert (und es auch so geregelt), dass der Selbstbehalt pro Fahrt jenen eines Fahrscheines entsprechen soll. Seit Oktober 2001 betrug der Selbstbehalt 1,60 Euro pro Fahrt.

Die in den Folgejahren durchgeführte Erhöhung des Einzelfahrscheins der Wiener Linien von 1,60 Euro auf 1,80 Euro wurde beim Wiener Freizeitfahrtendienst allerdings nicht übernommen.

Bei der jetzigen Erhöhung des Einzelfahrscheines auf 2 Euro wird der Selbstbehalt wieder gleichgeschaltet. Daraus ergibt sich eine Erhöhung von 1,60 auf 2 Euro (also um 25 %).

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0 Kommentare

  • @Freifahrt In einem Ihrer Kritikpunkte muss ich Sie allerdings noch unterstützend bestärken: Wenn man als Kunde schon gezwungen ist, seine Fahrten bereits drei Tage vorher zu buchen, was Spontanität ohnehin unmöglich macht, so sollten sich die Vertragspartner des FSW zumindest organisatorisch so weit im Griff haben, aufdass es nicht ein oder zwei Tage nach getätigter Buchung zu Anrufen seitens mitunter ausserordentlich „kundenorientierter Mitarbeiter“ mit der Aufoktruierung eines anderen Zeitplanes zu kommen hat. Ich hoffe, ich habe somit dieses leidliche Thema hiermit für mich zumindest offiziell abgestellt. Traurig, dass man gezwungen sein muss, solche Unarten in einem öffentlichen Forum ansprechen zu müssen. Mit der Nennung des Unternehmens bitte ich mir noch Bedenkzeit*lach* aus. Die Sladek ist nicht die, für die sie eingestuft wird/wurde, und zwar vielerorts.

  • @Freie Fahrt! Wenn man kritisiert, sollte man – soweit wie möglich – Elemmente doch etwas komplexer beleuchten. Wir sind hier nicht in
    „Der Kronenzeitung!“ Ein Anrecht auf Benutzung eines Freizeitfahrtendienstes erhalten ohnehin nur Personen, und dies auch nur unter Vorlage eines entsprechenden medizinischen Attestes, das jährlich einmal eingebracht zu werden hat, denen die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zumutbar ist. Das wird es auch dann noch geben, wenn die Öffis auch noch so komfortabel sein sollten/werden. Und zum Selbstbehalt habe ich meine Meinung hier ebenfalls bereits klar und unmissverständlich deponiert und dabei bleibt es für mich auch.

  • Lieber Herr Kapl, Inkusion hat mit Tarifen nichts zu tun – einen Freizeitfahrtendienst kann man nur zu gewissen Tageszeiten nutzen – muss man vorher bestellen – bis zu drei Tagen – „Öffis“ können von mobilitätseingeschränkten Personen nur bedingt genutzt werden – Begleitpersonen müssen bis zu 3,20 Euro pro Fahrt bezahlen. Da kommt eine Fahrt mit dem PKW (mit Begleitperson) vermutlich noch billiger. Dass die Stadt Wien die Fahrtendienste fördert ist ja lobenswert – doch die Stadt Wien hat viele Abgaben erhöht und Forderungen für behinderte und sozial-schwache Menschen gekürzt… Inkusion bedeutet für mich, dass ich gar keine Fahrtendienste benutzen muss und alle „Öffis“ – inklusive ÖBB – nutzen kann…

  • Ich find den preis von € 2,- mehr als Fair, ich will auch nicht weniger bezahlen als Personen ohne Behinderung wenn wir schon dauernd von Inklusion reden gehört auch dazu das wir die gleichen Preise zahlen.

  • Liebe Frau Sladek, wenn Sie aber bedenken, dass für eine Begleitperson von manchen Fahrtendiensten bis zu 3,20 Euro pro Fahrt verrechnet werden, dann kommt ein Besuch ab 1. Mai 2012 auf 10,40 Euro – hin und retour …

  • Liebe Frau Sladek, wenn Sie aber bedenken, dass für eine Begleitperson 3,20 Eur pro Fahrt verrechnet werden, dann kommt ein Besuch auf 10,20 Euro – hin und retour …

  • Ich erachte diesen Dienst als ausserordentlich positiven Beitrag für ein selbst bestimmtes Leben. Der Selbstbehalt ist meines Erachtens in jeglicher Hinsicht fair und korrekt.

  • In Salzburg beträgt der Selbstbehalt bereits seit letztem Jahr EUR 2,10.