Sind die Internetangebote der Banken barrierefrei?

In einer Studie wurden 12 Banken - 9 österreichische, zwei deutsche Banken und eine Bank aus der Schweiz - auf die leichte Benutzbarkeit ihrer Internetangebote untersucht.

verschiedene Banklogos
BIZEPS

Im Rahmen der am 31. März 2004 in Wien vorgestellten Studie „e-Banking – nur eine Ansichtssache?“ wurden von defrag your mind – innovationsmanagement & marketing gmbh“ in den letzten Monaten zwölf deutschsprachige Internetangebote von Banken auf ihre leichte Benützbarkeit und Barrierefreiheit untersucht.

Getestet wurden folgende Angebote: Deutschland (Dresdner Bank und Deutsche Bank), Schweiz (Credit Suisse) sowie Österreich (Bank Austria, Bank für Arbeit und Wirtschaft, Erste, easybank, Hypo Tirol, Volksbank, Postsparkasse, Raiffeisen und Schöllerbank).

Die Tests im Bereich Barrierefreiheit wurden durch acht sehbehinderte Personen ab „Berufsbildungs- und Forschungszentrum für Blinde und Sehbehinderte“ (BBFZ) durchgeführt. Den Testern wurde eine sehende Person zur Seite gestellt, die mit der Webseite vertraut war, um mögliche Probleme genau zu dokumentieren.

„Also von Userfreundlichkeit kann hier keine Rede sein. Da kennt sich doch niemand aus.“ fasst eine Testperson ihren Unmut über eine völlig unübersichtliche Formulargestaltung zusammen. Doch dies müsste nicht so sein, wenn einige der aufgezeigten Fehler behoben würden.

„Wir beschreiben zwar gravierende Probleme, zeigen aber auch Lösungsansätze. Wir wollen einen breiten Leserkreis ansprechen, daher verzichten wir weitgehend auf Fachbegriffe und erläutern die einzelnen technischen Probleme anhand vieler Bildbeispiele.“ erläutert Robert Scheidl von defrag your mind.

Im Zuge der Studie entstand die Idee eines „Accessibility-Labors“: eine Testumgebung für Unternehmen und Agenturen, die unterschiedliche technischen Hilfsmittel für behinderte Menschen bietet und somit eine umfassende Untersuchung bestehender Internetangebote oder neuer Internetauftritte ermöglicht.

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