38. Woche 2026 – Changing Place bei Niagara Parks Power Station
Geräumige barrierefreie Toiletten mit Liege werden auch Changing Places genannt. Dort kann auf einer Liege liegend die Kleidung an-/ausgezogen werden. …
Sollten Smart Glasses verboten werden? Diese Frage wird derzeit diskutiert. Für Menschen mit Behinderungen könnte ein Verbot jedoch wichtige Möglichkeiten der Barrierefreiheit einschränken.
Smart Glasses können für blinde und sehbehinderte Menschen eine wichtige Hilfe sein. Die intelligenten Brillen können die Umgebung erkennen und beschreiben.
Sie können zum Beispiel Schilder oder Speisekarten vorlesen und Gegenstände erkennen. Manche Anwendungen unterstützen auch bei der Orientierung.
Gleichzeitig gibt es Probleme mit dem Datenschutz. Smart Glasses haben Kameras und Mikrofone. Damit können Menschen unbemerkt gefilmt oder aufgenommen werden. Die Geräte sehen oft wie normale Brillen aus. Deshalb wird über strengere Regeln oder Verbote diskutiert.
In Deutschland fordert die Organisation HateAid ein Vertriebsverbot für bestimmte Smart Glasses. Die Bundesnetzagentur sieht derzeit jedoch keinen Grund für ein allgemeines Verbot, solange eine LED anzeigt, dass die Kamera verwendet wird.
Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich (BSVÖ) warnt vor einem pauschalen Verbot. Für blinde und stark sehbehinderte Menschen haben Smart Glasses großes Potenzial als Hilfsmittel.
Gleichzeitig braucht es klare Regeln, damit andere Menschen nicht heimlich aufgenommen werden können.
Die Herausforderung ist daher, Barrierefreiheit und Datenschutz miteinander zu verbinden. Menschen mit Behinderungen sollen neue technische Möglichkeiten nutzen können, gleichzeitig muss die Privatsphäre aller Menschen geschützt werden.
Siehe: Netzpolitik.org, DerStandard
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Geräumige barrierefreie Toiletten mit Liege werden auch Changing Places genannt. Dort kann auf einer Liege liegend die Kleidung an-/ausgezogen werden. …