Übergabe Solidaritätspreis 050513

Solidaritätspreis für ehrenamtliche Helfer von assista

Beim Solidaritätspreis der Kirchenzeitung der Diözese Linz handelt es sich um eine Auszeichnung für richtungsweisendes, solidarisches Handeln.

Dem Team der 20 ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen von assista, die Menschen mit Behinderung aus Altenhof regelmäßig ihre wertvolle Zeit schenken, wurde dieser Preis am Freitag 13. Mai verliehen.

Landeshauptmann Pühringer, Bischof Aichern und Soziallandesrat Josef Ackerl würdigten das Engagement der vier ausgezeichneten Gruppen für den Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Mit einer „Solidarisierung der Herzen“ solle man der Globalisierung entgegentreten und oftmals wurde die „Ungerechtigkeit von Personalabbau zugunsten von Börsenkursen“ in den Mund genommen. Ein Kampf gegen ein System, in dem sich viele Menschen ohnmächtig sehen.

Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen von assista unterstützen Menschen mit Behinderung in der Freizeitgestaltung. Die Palette reicht von Vorlesen bis zur Begleitung bei Spaziergängen, Veranstaltungen, Konzerten und Ausflügen. Die Helfer und Helferinnen spielen dabei im Alltagsleben von Menschen mit Behinderung eine große Rolle, denn anders als professionelles Pflegepersonal verfügen sie über das höchste Gut unserer Zeit, nämlich Zeit, die sie den Betroffenen anbieten.

Fred Famler, assista Einsatzleiter koordiniert Besuche und Aktivitäten und steht den Freizeitbegleitern für individuelle Fragen und persönliche Reflexion zur Verfügung.

„Mir ist es wichtig, allen Bewohnerinnen und Bewohnern aus Altenhof diesen Service anzubieten, zugleich achte ich darauf, dass ehrenamtliche Helfer nicht von Einzelpersonen eingenommen werden oder wegen Überlastung ausbrennen“, so der langjährige assista-Mitarbeiter weiter: „Die Einführung dieses Angebots seit fünf Jahren ist eine wesentliche Steigerung der Lebensqualität für die Betroffenen.“

Ehrenamtliche Tätigkeit bringt kein Geld, trotzdem fühlen sich zahlreiche Helferinnen und Helfer belohnt. „Ich bekomme soviel zurück, auch durch Blicke und Mimik der Bewohner. Vieles im Leben relativiert sich. Man wird bescheidener und plötzlich ist es nicht so wichtig, ob man zwei Autos hat oder zweimal jährlich in Urlaub fährt oder nicht“, so Gabriele Mayrhofer, die schon seit dem Beginn der Aktion „Zeit schenken“ tätig ist.

Weitere Informationen zu den Projekten von assista finden sie im Internet.

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0 Kommentare

  • Eine „Steigerung der Lebensqualität für Betroffene“ ist an sich zu begrüßen, allerdings ist dies in diesem Falle in erster Linie deshalb notwendig, weil die BewohnerInnen von Altenhof im hügeligen Hausruckviertel abgesondert leben. Behindertendörfer sind nicht mehr zeitgemäße Sondermaßnahmen (wie auch andere in OÖ: Hartheim, St. Pius …). LH Pühringer sollte seine Energie in integrative Projekte stecken.