28. Woche 2026 – Gebärdensprachdolmetschung im ORF in völlig neuem Design
Das neue Studio, aus dem die Aufnahmen mit den Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetschern gesendet werden, kommt bei Sendungen mit ÖGS zum …
Verwunderung in Salzburg: Das St.-Vinzenz-Heim in Schernberg soll um 19 Millionen (!) Euro umgebaut werden.
Dies verwundert umso mehr, da sich doch kürzlich die neue Salzburger Landesregierung zur „schrittweisen Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen auf Landesebene“ (S. 35) bekannt hat.
Gleichzeitig gibt es in Salzburg keine Persönliche Assistenz. Was das nun mit der Umsetzung der UN-Konvention zu tun hat, ist nicht nachvollziehbar.
Während Skandinavien De-Institutionalisierungs-Beauftragte einsetzt und bereits seit 1991 (!) per Gesetz alle Heime auflöst, leistet sich Salzburg 2013 eine ganz eigene Interpretation von Selbstbestimmung und Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen.
Laut Aussendung der Salzburger Landeskorrespondenz gibt es im St.-Vinzenz-Heim „170 Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen“. Was sind deren „besonderen Bedürfnisse“, die nicht auch außerhalb von Heimen erfüllt werden könnten? Der Genuss von Menschenrechten? Ein selbstbestimmtes Leben mit Persönlicher Assistenz? Die selbstverständliche Teilhabe an der Gesellschaft?
Also große Überraschung, widerspricht doch das geplante Projekt dem angekündigten politischen „Neustart in Salzburg„, dem Arbeitsübereinkommen der Salzburger Volkspartei, der Grünen und des Teams Stronach. Zu hoffen ist, dass dieser Beitrag viele EntscheidungsträgerInnen zum Nachdenken anregt.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Das neue Studio, aus dem die Aufnahmen mit den Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetschern gesendet werden, kommt bei Sendungen mit ÖGS zum …