Sozialbericht liegt dem Parlament vor

Arbeitsmarkt: Entspannung nach der Krise

Parlament
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Nicht nur ökonomische Systemsicherung, sondern auch Maßnahmen zur arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Stabilisierung standen in den Krisenjahren 2009 und 2010 im Fokus der österreichischen Politik, gibt Sozialminister Rudolf Hundstorfer im Vorwort zum 260 Seiten starken Sozialbericht 2009-2010 (III-194 d.B.) zu bedenken. …

Arbeitsmarktchancen von behinderten Menschen gilt es zu verbessern

Die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den offenen Arbeitsmarkt stellt nach wie vor ein zentrales Ziel dar. Im Berichtszeitraum wurde deshalb eine Reihe von diesbezüglichen Fördermaßnahmen gesetzt.

So erhielten etwa Unternehmen, die im Zeitraum zwischen 1. November 2007 und 30. Juni 2009 einen Menschen mit Behinderung neu einstellten, für die Dauer von sechs Monaten eine Förderung in Höhe von 600 ? monatlich. Dieselbe Unterstützung wurde behinderten Menschen zuteil, die sich in dieser Zeit eine selbstständige Existenz aufbauten.

Der Erfolg der insgesamt 7.000 vergebenen Förderungen blieb jedoch beschränkt: Nur ein Drittel der BezieherInnen behielt den Arbeitsplatz über den Förderzeitraum hinaus.

2008 waren bei allen der Einstellungspflicht unterliegenden DienstgeberInnen 101.145 Pflichtstellen zu verzeichnen, von denen 66.045 mit begünstigten Behinderten besetzt wurden. Damit erfüllte man die Beschäftigungspflicht zu 66 %.

Auf europäischer Ebene bildet die neue Strategie für Menschen mit Behinderungen 2010-2020 einen wesentlichen Schwerpunkt. Diese soll dem 2010 auslaufenden aktuellen Aktionsplan nachfolgen.

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