Soziale Dienste der Stadt Wien

Die Anbieter von sozialen Dienste sind diverse Vereine, wie z. B.: Volkshilfe, Rotes Kreuz, Frauen und ihre Wohnung, Caritas Socialis, Wiener Sozialen Dienste.

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Folgende Dienste bieten die meisten Vereine an: Heimhilfe, Reinigungsdienst, Essen auf Rädern, Wäschedienst, Besuchsdienst, Reparaturdienst, mobile Krankenschwestern

Jeder Bereich ist streng abgesteckt, und es ergeben sich dadurch oft Kuriositäten, die die Lebensumstände von behinderten Menschen mehr erschweren, als den eigentlichen Zweck erfüllen. Die Heimhilfe darf nicht auf eine Leiter steigen, dazu ist der Reinigungsdienst da, die Heimhilfe darf mich nicht bei längeren Besorgungen begleiten, dazu ist der Besuchsdienst da, der Besuchsdienst darf mir nicht aufs WC helfen, dazu ist die Heimhilfe da …

Man wird nach den einzelnen Funktionen zerstückelt, und es kommt oft vor, daß sich an einem Tag mehrere Personen von verschiedenen Diensten die Türklinke in die Hand geben.

Die eigene Wohnung wird zum Durchhaus

Darüberhinaus hat man keinen Einfluß darauf, wer kommt. Das heißt, ich muß mir von jedem aufs Klo helfen lassen.

Den persönlichen Bedarf an Hilfe (das Stundenausmaß und den jeweiligen Dienst) bestimmt überdies eine Krankenschwester des zuständigen sozialen Stützpunktes. „Wenn´s mehr Stunden Hilfe brauch´n, als sie jetzt kriegen, müssen´s in a Heim, des wissen´s eh!“

Das Angebot ist sehr lebensfern,

richtet sich nicht an die realen Bedürfnisse der Betroffenen und ist nicht ganzheitlich ausgerichtet. Nicht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Rechten nach einem „so normalen Leben als möglich“ steht im Mittelpunkt der Dienstleistungen, sondern was sich Bürokraten in ihren Köpfen für „Pflegefälle“ und „Patienten“ ausgedacht haben.

Trotz allem nehme ich die Sozialen Dienste der Stadt Wien in Anspruch – die derzeit einzige Alternative wäre nämlich ein Heimplatz!

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Ein Kommentar

  • ich finde ihren Artikel wunderbar!
    danke dafür